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Katastrophentage für Montoya

Foto: NASCAR 103 Bilder

So hatte sich Juan Pablo Montoya seinen Auftritt beim 500 Meilenrennen von Daytona nicht vorgestellt. Der Kolumbianer kam nach haufenweise Pleiten, Pech und Pannen nur auf Rang 19.

19.02.2007

Das Wochenende fing schon schlecht an. 18 Runden lag Juan Pablo Montoya am Donnerstag (15.2.) mit seinem Ganassi-Dodge im Qualifikationsrennen für das Daytona 500 in Führung, dann brach die Radnabe. Glück im Unglück: Dank guter Platzierungen im Vorjahr war sein Team trotz der Panne qualifiziert.

Am Samstag stand auf dem Ovalkurs von Daytona das Rennen der Buschserie auf dem Programm. Montoya hielt 24 Runden gut mit, dann verrauchte der Motor.

Im prestigeträchtigen Daytona 500, dem Höhepunkt der Nascar-Saison lief von Anfang an alles schief. "Massives Untersteuern", vermeldete Montoya durch den Boxenfunk. Der Debütant konnte nie in der Spitzengruppe mitmischen, auch eine Justierung des Fahrwerks bei einem Boxenstopp brachte keine Linderung.

Getriebe ruiniert

Apropos Boxenstopp: Bei einem Reifenwechsel schoss Montoya zunächst an seiner Boxencrew vorbei. Beim Zurücksetzen lädierte der Südamerikaner das Getriebe. "Als ich in den ersten Gang schalten wollte, bin ich zwischen zwei Gänge geraten, und das hat das Getriebe komplett ruiniert", sagte Montoya. Fortan blieben nur noch die Fahrstufen drei und vier, am Ende sogar nur noch der vierte Gang.

Das wäre alles kein Problem gewesen, hätte es nicht kurz vor Schluss noch eine Gelbphase gegeben, die alle Teilnehmer zu langsamer Fahrt zwang. Als die Ampel wieder auf Grün schaltete, gab Kurt Bush Montoya mit einem Schubser Anfahrhilfe. Am Ende blieb nur Rang 19.

Hinter der Ziellinie abgeschossen

Bei den zahlreichen Karambolagen des Rennens blieb Montoya zwar verschont, dafür traf es ihn nach der Zieldurchfahrt: "Der Witz ist, ich kreuzte die Ziellinie mit einem unversehrten Auto, und gerade als ich vom Gas ging, kam die Nummer 24 daher und verschrottete meinen Wagen." Der Fahrer, der Montoya übersah, war kein Geringerer als Nascar-Legende Jeff Gordon.

Durch das verhagelte Wochenende von Daytona bleibt Montoya auch noch der Status des besten Neulings verwehrt. Die Auszeichnung ging an David Ragan, der Rang fünf belegte. Montoya haderte nach all seinen Abenteuern nicht mit dem Schicksal: "Es war trotzdem ein tolles Wochenende."

Fotofinish an der Spitze

Das Rennen gewann Kevin Harvick, der Mark Martin in der letzten Kurve angriff und auf dem Zielstrich die Nase um einen knappen halben Meter vorn hatte. Es war eines der knappsten Daytona 500-Rennen aller Zeiten.

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