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Kleinschmidt

Siegchancen versunken

Foto: VW

Jutta Kleinschmidts Traum vom zweiten Sieg bei der Rallye Dakar ist schon auf der 6. Etappe geplatzt. Die Kölnerin musste ihren VW Touareg am Dienstag (6.1.) in Marokko nach einer Flussdurchfahrt abstellen, weil Wasser in den Motor eingedrungen war.

07.01.2004

Ausgerechnet Wasser wurde Jutta Kleinschmidt in der Wüste zum Verhängnis. Nach einer Flussdurchfahrt auf der sechsten Etappe der Rallye Dakar am Dienstag drang Wasser in den Motor des neuen VW Touareg ein und legte das Auto lahm. Da halfen auch die vielen Tipps ihres erfahrenen britischen Teamkollegen Matthew Stevenson nichts, der anhielt und mit dem Franzosen Bruno Saby den 13. Platz erreichte.

Die Dakar-Siegerin von 2001, die bis dahin auf dem elften Rang lag, musste tatenlos auf den Service warten, der sie nach mehr als fünf Stunden am Haken ins Etappenziel schleppte. Kleinschmidt wird die Dakar, wenn auch mit einem enormen Rückstand, fortsetzen können, sofern bei der Reparatur im Etappenziel keine verplombten Teile betroffen sind. Auch bei der letzten Wüsten-Rallye war die Kölnerin auf der elften Etappe ins Tagesziel geschleppt worden, wurde trotz des Zeitverlustes von mehr als vier Stunden am Ende noch Achte.

Die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen), die am Vortag wegen eines Reifenschadens am Mitsubishi Pajero Zeit verlor und auf Platz 14 abfiel, schaffte dagegen erstmals bei der 26. Dakar den Sprung unter die Top Ten. Sie notierte zusammen mit ihrem routinierten Beifahrer Andreas Schulz den zehnten Platz.

Der japanische Vorjahressieger Hiroshi Masuoka hat im Mitsubishi Pajero mit seinem zweiten Tagessieg auf der 803 km langen Etappe in der marokkanischen Wüste erstmals die Führung übernommen. Er profitierte allerdings vom Pech seines bislang führenden französischen Teamkollegen Stéphane Peterhansel, der wegen eines Reifenschadens und einer fünfminütigen Zeitstrafe um 6:40 Minuten auf den zweiten Platz zurückfiel.

Auf den dritten Platz mit einem Rückstand von 17:40 Minuten verbesserte sich der südafrikanische Nissan-Pilot Giniel de Villiers vor dem Franzosen Luc Alphand im BMW X5 des hessischen X-Raid-Teams. Der Italiener Massimo Biasion, Rallye-Weltmeister von 1988 und 1989 auf Lancia, überschlug sich mit seinem Mitsubishi und riss dabei drei Räder ab. Er und sein Beifahrer Tiziano Siviero, nach der vierten Etappe noch Zweite, blieben unverletzt.

Hier finden Sie alle aktuellen Ergebnisse zur Dakar.

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