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Kleinschmidt und VW

Luft raus?

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Wenn VW bei der Rallye Tunesien die Testarbeit für die Dakar 2007 in Angriff nimmt, ist Jutta Kleinschmidt nicht dabei. Die Deutsche hat seit Ende Januar keinen Vertrag mehr und ist auf der Suche nach einem neuen Cockpit.

22.03.2006 Markus Stier

"Mein Vertrag mit Volkswagen, der im Mai 2002 begonnen hat, ist zum 31. Januar 2006 regulär ausgelaufen. Was heißt das? Zunächst einmal bedeutet es ganz einfach, dass ich nicht mehr zum Volkswagen Werksteam zähle, sondern seither vertraglich ungebunden bin" sagt Jutta Kleinschmidt auf ihrer Website.

Von VW-Seite wird betont, es handle sich um einen ganz normalen Vorgang, und die Verhandlungen liefen noch. Aus dem Hause Kleinschmidt hört sich das etwas anders an: "Zusammen mit meinem Manager Willi Weber schauen wir uns nun die verschiedenen Optionen an, um die Rallye Dakar 2007 erfolgreich und professionell bestreiten zu können."

Kleinschmidt beklagt, dass sie von VW-Sportchef Kris Nissen bisher kein Angebot erhalten habe, betont aber, es gebe keine finanziellen Differenzen: "Es geht nicht ums Geld." Laut Volkswagen gibt es einen konkreten Verhandlungstermin, doch allzu optimistisch ist die ehemalige Dakar-Siegerin nicht: "Ich glaube nicht, dass das Kapitel VW schon ganz abgeschlossen ist, aber die Chancen sind gering."

Nissen will Röhrl

Es gilt als offenes Geheimnis, dass Sportchef Kris Nissen an Walter Röhrl interessiert ist. Der Online-Dienst "marathonrally.com" will wissen, dass der Spanier Carlos Sousa hoch im Kurs stehe, da er Sponsormillionen von Ölmulti Galp mitbringe. Der verträgt sich allerdings schlecht mit VW-Sponsor BP.

Anfang April starten in Tunesien der Südafrianer Giniel de Villers und der Spanier Carlos Sainz. Beide sind Neuzugänge bei VW zur Dakar 2006 gewesen. De Villers war als Zweiter bester VW-Pilot, Sainz gewann im Race Touareg mehrere Etappen. Beide haben bereits Verträge für die Dakar 2007 in der Tasche. Sainz fährt in Tunesien nicht mit Andreas Schulz. Ebenso wie der deutsche Beifahrer haben auch Mark Miller und Bruno Saby noch keinen Vertrag. Sainz fährt in Tunesien mit Sabys-Stammbeifahrer Michel Perin.

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