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Le Mans 2007

Einer kam durch

Foto: Audi 83 Bilder

Das Audi-Trio Frank Biela, Emanuele Pirro und Marco Werner triumphierte beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2007. Die Sportwagen-Piloten konnten damit ihren Vorjahressieg wiederholen.

10.06.2008 Claus Mühlberger

Zum ersten Mal seit vielen Jahren durfte sich Audi 2007 in Le Mans mit einem kompetenten Gegner messen: Mit drei 908 HDi FAP trat Peugeot an, um der erfolgsverwöhnten Audi-Mannschaft Paroli zu bieten. 2006 hatten die Ingolstädter eine Premiere geschafft: den ersten Sieg eines Dieselautos.

Im Qualifikationstraining zeigte die Peugeot-Équipe ihre Krallen. Sébastien Bourdais holte für Peugeot die Bestzeit. Wie bereits im Training regnete es auch während des Rennens immer wieder. Erstes prominentes Opfer der widrigen Umstände war Mike Rockenfeller. Der Deutsche landete mit seinem R10 TDI in den Leitplanken - das Aus. Die Peugeot kämpften mit Balanceproblemen.

Um 7:30 Uhr morgens verlor der führende Audi ein Rad. Dindo Capello krachte mit 260/km/h in die Absperrung, blieb aber unverletzt. Somit war der Weg zum Sieg frei für Frank Biela/Marco Werner/Emanuele Pirro. Das Audi-Trio hatte zehn Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten 908 von Stéphane Sarrazin/Pedro Lamy/Sébastien Bourdais.

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