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Le Mans-Qualifying

Vorläufige LMP1-Pole-Position für Porsche

Porsche 919 Hybrid - 24h Le Mans Vortest - 2016 Foto: xpb 43 Bilder

Das erste Qualifying zum 24h-Rennen in Le Mans am Mittwochabend endete mit der vorläufigen Pole für Porsche. Ob die Bestzeit von Neel Jani Bestand haben wird, hängt vor allem am Wetter: für das zweite und dritte Qualifying am Donnerstagabend ist Regen vorhergesagt.

16.06.2016 Marcus Schurig

Die Wettervorhersage bestimmte die Qualifying-Pläne beim ersten Zeittraining zum 24h-Rennen in Le Mans: da für das zweite und dritte Zeittraining am Donnerstagabend weitere starke Regenfälle angesagt sind, entschieden sich die Top-Teams aus der LMP1-Klasse, gleich zu Beginn der Sitzung um 22.00 Uhr am Mittwochabend einen ersten Zeitenlauf zu wagen. Toyota setzte die erste Bestmarke mit einer Rundenzeit von 3.20,737 Minuten, kurz darauf unterbot Porsche-Pilot Timo Bernhard im 919 Hybrid den Bestwert um eine halbe Sekunde.

Audi deutlich hinter Porsche

Nur einen Umlauf später überbot Neel Jani im Schwesterwagen mit der Startnummer #2 die Bestzeit abermals: 3.19,733 Minuten lautete der Bestwert nach zehn Minuten im Qualifying. Daraufhin schalteten die LMP1-Topteams wieder auf den Endurance-Modus um und widmeten sich der Rennabstimmung.

Audi belegte nur die Plätze fünf und sechs, auch deshalb, weil man zuvor Trainingszeit verlor, weil am R18 von Loïc Duval, Lucas die Grassi und Oliver Jarvis noch ein Schaden an der Vorderachse aus dem freien Training behoben werden musste, wo übrigens auch der Schwesterwagen von André Lotterer, Marcel Fässler und Benoît Tréluyer Zeit wegen eines Benzinleitungslecks verloren hatte. In Summe lagen die beiden Audi fast drei Sekunden hinter der Porsche-Bestzeit.

Ford und Ferrari dominieren GTE-Pro-Klasse

Die vorläufige Pole-Zeit von Neel Jani ist übrigens deutlich langsamer als der Bestwert von 2015, wo der Bestwert bei 3.16,887 Minuten lag, wobei hier anzumerken ist, dass die zur Verfügung stehende Energiemenge für alle LMP1-Verbrennungsmotoren für dieses Jahr um gut acht Prozent gekappt wurde – was zu einer Leistungseinbuße von ebenfalls acht Prozent führte.

In der GTE-Pro-Klasse, wo fünf Werksteams mit 14 Rennwagen antreten, dominierten Ford und Ferrari das Geschehen nach Belieben: die vorläufige Pole-Zeit setzte zu Beginn der Sitzung Gianmari Bruni im Ferrari 488 (3.51,568 Minuten), nur einen Hauch vor Harry Tincknell im Ford GT (3.51,590 min.). 15 Minuten vor Trainingsende unterbot Ford-Pilot Ryan Briscoe die Ferrari-Bestzeit abermals: 3.51,497 Minuten, nur um wenig später von Teamkollege Dirk Müller abermals unterboten zu werden: 3.51,185 Minuten.

Auf den ersten sieben Plätzen lagen vier Ford und drei Ferrari, die Konkurrenz wurde vernichtend geschlagen, was ganz offensichtlich mit einer völlig misslungenen Fahrzeugeinstufung (Balance of Performance) zu tun hat: Der beste Nicht-Ferrari-Nicht-Ford lag auf Platz sieben in der GTE-Pro-Klasse – mit einem Rückstand auf die Pole-Zeit von fast vier Sekunden. Die Pole-Zeit aus 2015 wurde von Ford um 3,5 Sekunden unterboten!

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