Lotus 2-Eleven: Zeitmaschine

Auf Basis des Elise stellt Lotus in Genf einen Leichtbau-Renner für die Rennstrecke vor. Der 2-Eleven soll die Motorsport-Welt an alte Zeiten erinnern.

Wenn Lotus-Gründer Colin Chapman an die Konstruktion eines neuen Renn- oder Sportwagens ging, galt vor allem eine Prämisse: Er muss leicht sein. Die Renner der legendären englischen Rennwagenmanufaktur glänzten mit außerordentlicher Agilität. Um an die Geburtsstunde der Lotus-Legende in den Sechszigern zu erinnern, stellt das Unternehmen aus Hethel nun den 2-Eleven vor.

Auf Basis des vom Elise entnommenen Alu-Chassis entstand ein  Extrem-Sportler, der vor allem für schnelle Runden auf der Rennstrecke konzipiert ist.

Von Null auf 100 in 3,9 Sekunden

Herzstück ist ein 1,8-Liter-Vierzylinder, der dank eines Roots-Kompressors bei 8.000/min 255 PS leistet und 242 Newtonmeter stemmt. Bei einem Gewicht von nur 670 Kilogramm soll der 2-Eleven in 3,9 Sekunden auf die 100 Kilometer-Marke beschleunigen. DieHöchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Das Fahrwerk besteht aus doppelten Dreieckslenkern, die Dämpfung übernehmen verstellbare Öhlins-Dämpfer. Vorn steht der kleine Renner auf 195 Millimeter breiten 16-Zoll-Rädern, hinten auf 225 Millimeter breiten 17-Zöllern. Die Verzögerung übernehmen Zweikolben-Bremsen von AP vorn und Einkolbenbremsen von Brembo an der Hinterachse.

Crashbox statt Airbags

Ein Vierkanal-ABS, Überrollbügel und Crashstrukturen an Front, Heck und den Seiten sind die einzigen Sicherheits-Einrichtungen. Der puristische Clubrenner verzichtet ebenso auf Airbags wie auf eine elektronische Stabilitätskobtrolle.

Der 2-Eleven kostet 49.575 Euro (ohne Mehrwertsteuer). Auf den britischen Inseln ist der neue Lotus für 39.995 Pfund auch als Straßenversion mit Beleuchtung und Katalysator erhältlich, der Rest der Welt kann ihn ausschließlich als Rennversion mit abtriebsförderndem Front- und Heckflügel ordern. Ausfgeliefert werden die ersten Exemplare im April 2007.

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mst

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