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Mark Miller fahrt Dakar für VW

Foto: VW

Das VW-Werksteam ist für die kommende Dakar komplett. Der Amerikaner Mark Miller wird den fünften RaceTouareg der Wolfsburger fahren. Damit ist die Verpflichtung von Robby Gordon endgültig vom Tisch.

13.09.2005

Der Einsatz von Robby Gordon bei der Dakar 2005 verschaffte VW reichlich öffentliche Aufmerksamkeit in den Staaten, das möchte man bei VW gern wiederholen. Weil man mit Gordon am Ende doch nicht überein kam, soll nun Mark Miller das fünfte Werksauto pilotieren.

Miller ist kein Superstar wie Gordon, aber alles andere als ein Anfänger. Er bestritt im heckgetriebenen Protruck bereits 2002 und 2004 die Dakar. Der ehemalige Finanzmanager und jetzige Profi-Motorsportler sammelte in der Vergangenheit bereits Erfahrungen auf zwei und vier Rädern bei Wüsten-Rallyes. Zudem war er auch auf der Rundstrecke erfolgreich, wie in der Truck-Serie der amerikanischen NASCAR-Meisterschaft.

"Den Touareg habe ich bei Tests in Marokko kennen gelernt und bin absolut begeistert. Mit dem Engagement bei Volkswagen geht für mich ein Traum in Erfüllung“, erklärte der 42-jährige Miller, der in Arizona und Colorado lebt.

Kris Nissen: "Absolut fehlerfrei"

An seiner Seite wird Dirk von Zitzewitz sitzen, der bei der vergangenen Dakar noch Robby Gordon den Weg wies. Zitzewitz und Miller sind alte Freunde, seit sie 1998 auf Motorrädern die Atlas-Rallye bestritten. "Die Arbeit von Dirk ist enorm wichtig für unseren Erfolg. Als ehemalige Motorradfahrer haben wir zudem eine besondere, sehr prägnante Art miteinander zu kommunizieren", sagt Miller.

Der Amerikaner geht im kommenden Januar neben Jutta Kleinschmidt, Bruno Saby, Carlos Sainz und Giniel de Villers ins Rennnen. "Wir freuen uns sehr, mit Mark Miller einen erfahrenen Piloten für die Dakar gewonnen zu haben", erklärt Sportchef Kris Nissen. "Wir haben verschiedene Kandidaten getestet, doch er hat uns durch seine professionelle Arbeitsweise am meisten beeindruckt. Er ist an zwei Testtagen absolut fehlerfrei gefahren." Miller soll in den nächsten Wochen nach Deutschland reisen, um das Team besser kennen zu lernen.

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