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Mercedes-AMG GT4

Neuer Rennwagen auf Basis des AMG GT R

Mercedes-AMG GT4 - Rennwagen Foto: Mercedes 25 Bilder

Mit dem Mercedes-AMG GT R hat Affalterbach einen 585 PS starken Sportwagen für die Straße geschaffen. Davon wird nun ein neues Rennauto abgeleitet: der Mercedes-AMG GT4.

06.12.2016 Andreas Haupt Powered by

Die Mercedes-Kundensportflotte war 2016 sehr erfolgreich unterwegs. Beim 24h-Rennen Nürburgring rasten gleich vier AMG GT3 als Erste über den Zielstrich. Die immer stärkere Professionalisierung zieht im GT3-Sport aber negative Konsequenzen mit sich. Sie verschlingt schlichtweg einen Haufen Geld. Weit billiger sind Fahrzeuge, die auf dem GT4-Reglement basieren.

Mercedes-AMG erkennt wachsendes Interesse an GT4

Mercedes-AMG hat das wie einige andere Hersteller auch erkannt, und baut für die Zukunft einen GT4-Rennwagen auf. Einen ersten Ausblick auf den kommenden Mercedes-AMG GT4 gewährte die Marke mit dem Stern auf seiner Saisonabschlussfeier in Sindelfingen. Der neue Rennwagen, dessen Debüt noch nicht kommuniziert wurde, ist vom Mercedes-AMG GT R abgeleitet – aktuell mit 585 PS und 700 Nm der stärkste Sportwagen im AMG-Sortiment.

„Das hervorragende Feedback unserer Kundenteams zum AMG GT3 und das zunehmende Interesse an GT4-Rennfahrzeugen haben uns in unserer Entscheidung bestärkt“, sagt AMG-Boss Tobias Moers über die Entwicklung des neuen Rennwagens. „Wir freuen uns, damit zukünftig eine noch größere Zielgruppe an Amateur- und Profifahrern sowie Teams anzusprechen.“

Mercedes-AMG GT4 - Rennwagen Foto: Mercedes
Mercedes-AMG GT4: Der Starttermin ist noch nicht kommuniziert.

Wie den Straßen-Sportwagen treibt den Mercedes-AMG GT4 der bekannte 4,0-Liter-Biturbo-V8 an. Ganz anders als die GT3-Version: Unter der Haube randaliert hier noch der 6,2-Liter-V8-Sauger aus dem SLS. Das GT4-Reglement erlaubt solch einen Motortausch allerdings nicht. Ohnehin binden die technischen Regularien den Ingenieuren die Hände. Die Autos entsprechen in der Aerodynamik weitesgehend dem Serientrimm. Bedeutet: Es dürfen keine komplexen Veränderungen vorgenommen werden. „Originale und für die Straße legale Bauteile sind erlaubt“, heißt es im Reglement der SRO Motorsport Group, die die Regeln schreibt. Für Änderungen am Flügel, Splitter oder den Leitblechen braucht es Ausnahmegenehmigungen – sogenannte Waiver.

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