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Michelin Challenge Design Le Mans 2030

So sollen Rennwagen in Zukunft aussehen

Infiniti Le Mans 2030 - Michelin Challenge Design - Motorsport Foto: Michelin Challenge Design 46 Bilder

Aktuelle Rennwagen sind Ihnen zu bieder und langweilig? Dann schauen Sie mit uns mal in die Zukunft. Designer auf der ganzen Welt haben ihre Vision eines Rennautos für das 24h-Rennen Le Mans 2030 entwickelt. Wir zeigen Ihnen das Ergebnis der Michelin Challenge Design.

25.10.2016 Andreas Haupt 1 Kommentar Powered by

Im Prinzip fahren in der Formel 1 und in der WEC rollende Kernkraftwerke um die Strecke. So kompliziert und beeindruckend zugleich ist die Kombination aus Verbrennungsmotor, Elektromaschine und Batterie im Rennwagen. Einfach um die Strecke jagen, ist da nicht. Es braucht schon eine Schar von Ingenieuren, die alle Fahrzeugfunktionen permanent überwachen.

Fahrer fährt bei Tag, Computer bei Nacht

Viele wünschen sich, dass der Motorsport in Zukunft wieder einfacher wird. Back to the basics sozusagen. Die Zukunft verspricht allerdings noch weit ausgefallenere Rennautos. Zumindest, wenn sich die Visionen aus der Michelin Challenge Design erfüllen sollten. Der Reifenhersteller rief Designer auf der ganzen Welt dazu auf, Rennwagen für das 24h-Rennen Le Mans 2030 zu entwerfen. 1.600 Künstler aus 80 Ländern reichten ihre Vorschläge ein. Eine Jury aus Automobildesignern und -Experten krönte den Sieger und die besten Visionen. Um es vorweg zusammenzufassen: Die Rennwagen der Zukunft wirken wie Raumschiffe auf der Rennstrecke. Oder ihr Körper ist geformt wie der eines Insekts.

Tao Ni konzipierte aus Sicht der Jury das beste Rennauto für den 24h-Klassiker in 14 Jahren. Für den 26-Jährigen aus China ist „Motorsport ziemlich ähnlich der Erkundung des Weltraums“. Entsprechend wirkt sein vollverkleideter Infiniti Le Mans 2030. Sicherheit hatte Priorität im Konzept des Chinesen. Sein Ansatz: Bei Tag soll der Fahrer den Rennwagen um die 13,629 Kilometer lange Strecke scheuchen. Sobald die Nacht angebrochen ist, soll die Maschine selbst übernehmen. Der Autopilot steuert, die Aerokonfiguration des Autos verändert sich. Ob das auf breite Zustimmung treffen würde?

Bentley 9 Plus Michelin Battery Slick - Le Mans 2030 - Michelin Challenge Design - Motorsport Foto: Michelin Challenge Design
Sieht dieser Bentley-Renner nicht aus wie ein Insekt?

Old-School in der Zukunft

Daniel Bacelar Pereira überlässt weiterhin dem Rennfahrer das Steuer. Sein Konzept ist nicht minder aufsehenerregend. Erstens, weil der grüne Bugatti mit seiner Karosserie wie ein Insekt auf vier Rädern aussieht. Zweitens, weil die Reifen einen futuristischen Ansatz verfolgen. Der Portugiese integriert eine Carbon-Hülle mit Batteriezellen in der Felge. Der Strom wiederum fließt über die Radmutter an jedem einzelnen Rad zum Elektromotor. So sollen die Michelin Batterie Slicks zu einer perfekten Gewichtsverteildung beitragen.

Ein bisschen Old-School dürfen Rennwagen aber auch in Zukunft sein. Der Cierzo C1 für Le Mans 2030 ist im legendären Martini-Look eingepinselt. Die Flügel an der Front wirken wie die Fühler eines Insekts. Ihre Aufgabe: Sie sollen die Luft so ablenken, sodass der Wind zur Lenkunterstützung zweckentfremdet wird. Ziel: höhere Kurvengeschwindigkeiten, weniger Bremsverschleiß, weniger Reifenverschleiß, schnellere Rundenzeiten. Als spezielles Feature baut Designer Kurt Scanlan einen LED-Ring an die Räder. Rot signalisiert, dass der Fahrer bremst. Bei Blau wird beschleunigt.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen diverse Le Mans-Zukunftskonzepte der Michelin Challenge Design 2030.

Neuester Kommentar

2030.....wer freut sich drauf?

wenn man die ganzen Entwicklungen in der (Automobil)-Industrie sieht - viele davon am Kunden/Verbraucher/Fan völlig vorbei - , muss man ja befürchten, dass die Rennen 2030 autonom - sprich ohne Rennfahrer gefahren werden.

Der setzt sich dann nur noch in ein Auto ohne Räder (die sind dann ja bald rasierklingenartig) und lässt sich über den Ring schießen oder macht die Sache in der Box am PC.
Ein Computer im Auto wird das bis dahin dann bestimmt viel viel besser machen... reaktionsschneller, vorausschauender. emotionsloser und bla bla bla.........Carrerabahn 4.0 mit modernen hässlichen Autos:)

Zuschauer brauchen wir auch nicht mehr live - kann ja alles im Internet "gestreamt" werden - oder wir sitzen mit einer Tüte Chips virtuell im Cockpit - Beischlaf soll ja bald auch virtuell möglich sein.

Am Ende des Tages, sind wir alle nur noch verfette dumpfe aus Fleisch bestehende Klöse, die dem Computer dienen und ein jämmerliches Dasein fristen.

Tolle Aussichten!!!!! Ich freu mich drauf.......

Oke 27. Oktober 2016, 09:14 Uhr
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