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Mini John Cooper Works Rally

Der Dakar-Renner für 2017

Mini John Cooper Works Rally Foto: Mini 27 Bilder

Mini hat zusammen mit dem X-Raid-Team ein neues Einsatzfahrzeug für die Dakar entwickelt. Der Mini John Cooper Works Rally soll auf dem neuen Countryman basieren.

22.11.2016

Für die Langstrecken-Rallye-Saison 2017 hat Mini einen neuen Einsatzwagen vorgestellt. Sein Renndebüt gibt der neue Mini John Cooper Works Rally bei der Dakar. Und geht es nach seinen Machern, so soll er die Erfolgsgeschichte seines Vorgänger fortschreiben.

Schwerpunkt deutlich abgesenkt

Gegenüber diesem wurden vor allem in den Bereichen Aerodynamik, Wärmemanagement, Gewichtsverteilung, Schwerpunktlage, Chassis-Design und Motor-Mapping überarbeitet. So soll der neue Mini John Cooper Works Rally eine verbesserte Performance bei niedrigerem Kraftstoffverbrauch bieten. Auch Fahrbarkeit, Stabilität, Traktion und Agilität sollen verbessert worden sein.

Die Abmessungen wurden beibehalten (Länge / Breite / Höhe: 4.350 / 1.999 / 2.000 mm), die Karosserie im Farbkleid des Serienmodells spannt sich weiter über einen Gitterrohrrahmen und besteht aus Kevlar-Kohlefasermix. Im Raum auf der Unterseite des Fahrzeugs sind nun alle drei erlaubten Ersatzräder sowie zwei Hydraulikheber, die aus dem Cockpit bedient werden, untergebracht. Die neuen Rennfelgen sind beim Design von den Serienfelgen abgeleitet. Der Motor sitzt in einem schnell abnehmbaren Hilfsrahmen.

Mit 340 PS auf bis zu 184 km/h

Die Radaufhängung stammt von den Spezialisten von Reiger Racing Suspension. An jeder Achse befinden sich vier voll einstellbare Dämpfer (zwei pro Rad), die den maximal zulässigen Federweg von 250 mm bereitstellen. Die Sechskolben-Bremssättel greifen belüfteten 320-mm-Stahlbremsscheiben. Die hinteren Bremssättel sind luft- und wassergekühlt.

Befeuert wird der Rallye-Mini vom bewährten Dreiliter-Reihensechszylinder-Turbodiesel mit Trockensumpfschmierung. Er leistet weiter vom Reglement limitierte 340 PS bei 3.250/min sowie ein Drehmoment von rund 800 Nm bei 1.850/min. Der Air-Restriktor hat einen Durchmesser von 38 mm. Verteilt wird das Antriebsmoment über das aus dem Vorgänger bekannte Allradsystem. Dazu gehören ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, sperrbare, ölgekühlte Front- und Heckdifferenziale und ein Zentraldifferenzial. Für den Auspuffsound zeichnet jetzt Akrapovic verantwortlich. So gerüstet soll der knapp 2 Tonnen schwere Mini bis zu 184 km/h schnell sein. Die Tankkapazität liegt bei 385 Liter, die Reifen haben die Dimension 245/80R 16.

Viele Infos für die Piloten

Der Fahrzeug-Innenraum wurde neu gestaltet. Das Dashboard aus Karbon ist in drei Bereiche unterteilt: in ein Fahrer-, ein Mittel- und Beifahrerdisplay. Auf der Fahrerseite befinden sich eine Anzeige für den gewählten Gang, eine LED-Anzeige für die Drehzahl sowie eine Getriebeübersetzungs-Schaltanzeige. Das Mitteldisplay informiert über Geschwindigkeit, Öldruck, Temperaturen der Flüssigkeiten sowie elektronische Funktionen, damit beide Crew-Mitglieder diese wichtigen Daten im Blick haben. Alle Navigationssysteme sind im Dashboard des Beifahrers untergebracht.

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