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Mitsubishi

Die Gejagten

Foto: Mitsubishi 12 Bilder

Dominanz ist wohl noch untertrieben, will man die Ergebnisse von Mitsubishi in den vergangenen Dakar-Jahren beschreiben. Nicht weniger als sieben Mal in Folge standen die roten Pajero am Ende vorne.

03.01.2008

Damit ist klar, dass auch 2008 alles außer einem Sieg eine Enttäuschung für die Japaner wäre. Beim Fahrerpersonal setzt Mitsubishi auf bekannte und bewährte Gesichter. Speerspitze des Teams ist wieder Stephane Peterhansel. Wer 2008 die Dakar gewinnen will, muss erst einmal den neunmaligen Dakar-Sieger bezwingen. Der Franzose geht das Unternehmen Titelverteidigung locker an: "Niemand sagt dass es leicht sein wird, aber ich habe nun ein Jahr mehr Erfahrung, ich habe immer noch den gleichen Co-Piloten und das gleiche Auto das letztes Jahr gewonnen hat."

Schlüssel Zuverlässigkeit

Dabei muss Peterhansel vor allem die teaminterne Konkurrenz im Auge behalten. Der frühere Alpin-Ski-Star Luc Alphand gehört nach seinem Sieg 2006 auch in diesem Jahr zum engsten Favoritenkreis. Als Schlüssel zum Sieg sieht der Franzose wieder einmal die Zuverlässigkeit des Autos: "Man kann sich allerdings auch nicht einfach zurücklehnen und warten bis die anderen einen ausfallen". Die Strategie von Alphand sieht einfach aus. "In Marocco im Spitzenfeld sein, um dann anschließend bei den herausfordernden Marathonetappen zuzuschlagen."

Neben den beiden Siegern der Vorjahre komplettieren Hiroshi Masuoka und Nani Roma das Mitsubishi Quartett. Masuoka wird 2008 bei seiner 21. Dakar antreten und hofft, dass sich seine Erfahrung durchsetzen wird. Roma ist dagegen mit 35 Jahren der jüngste Pilot. Im Gegensatz zu seinen Teamkollegen hat der Spanier die Dakar bisher nur auf zwei Rädern gewinnen können. Umso motivierter geht das "Küken" an den Start, um es den alten Haudegen zu zeigen.

Benziner gegen Diesel-Übermacht

Vom Material her haben alle vier die gleiche Chance auf einen Sieg. Der 270 PS starke Pajero wird 2008 nach über 20 Jahren allerdings das letzte Mal mit einem Benzinmotor (Vierliter-V6) an den Start gehen und versuchen sich gegen die heranstürmenden Diesel von VW und Co. zu verteidigen. Im nächsten Jahr planen auch die Japaner den Einsatz eines Selbstzünders. Erfahrung und Zuverlässigkeit sind somit die wichtigsten Pfunde, mit denen Teamdirektor Dominique Serieys wuchern kann. Der Franzose befürchtet allerdings, dass die Konkurrenz von VW und BMW im Vergleich zum Vorjahr noch näher gekommen ist. "Und wie immer sollte man auch Schlesser nicht übersehen", warnt Serieys.

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