Beim neu entwickelten Racing Lancer ist nicht nur der Name und die äußere Form neu, sondern auch der Antrieb. Erstmals wird Mitsubishi seine Dakar-Flotte mit Diesel-Triebwerken ausstatten, um der Selbstzünder-Konkurrenz von VW und BMW Paroli bieten zu können.
Erfolgreicher Motorentest
Das neue Turbodiesel-Aggregat hat sich bei Testeinsätzen in kleineren Rallyes bereits bewährt. Dabei pflanzten die Ingenieure den Motor noch in das alten Pajero-Modell: "Die Diesel-Version ist wirklich leicht zu fahren", konstatierte Hiroshi Masuoka nach den ersten Einsätzen. "Er hat viel Drehmoment über einen größeren Drehzahlbereich. Mit dem richtigen Set-Up werden wir deutlich schneller sein als vorher."
Schon 8.000 Kilometer befand sich das Triebwerk zu Testzwecken mit dem Pajero im Einsatz. Mindestens die gleiche Distanz will Mitsubishi nun auch mit dem gerade erst fertig gestellten Racing Lancer erreichen. In den Dünenmeeren Marokkos bereitete sich die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben vor. Den ersten Einsatz planen die Japaner Ende Oktober beim Rally World Cup in Portugal. Dort wird auch der neunfache Dakar-Sieger Stephane Peterhansel mit dem neuen Auto an den Start gehen.








