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Nani Roma

Dakar-Aufgabe nach Überschlag

Nani Roma Foto: X-Raid 111 Bilder

Für den Spanier Juan "Nani" Roma ist die Dakar 2010 nach einem schweren Unfall am Montag beendet. Der X-Raid-Pilot hatte seinen BMW X3 bei einem Überschlag in den Dünen so massiv demoliert, dass eine Weiterfahrt unmöglich war.

05.01.2010 Tobias Grüner

Nani Roma ist der Pechvogel der Dakar 2010. Dabei hatte alles so gut angefangen. Auf der ersten Prüfung setzte der 37-Jährige überraschend die Bestzeit und schob sich damit für einen Tag an die Spitze des Klassements. Es sollte allerdings auch der einzige bleiben. Schon am Sonntag wendete sich das Blatt, als Roma mit seinem X3 schon kurz nach dem Start eine Seitwärtsrolle vollführte.

Crash im Canyon

Mit 15 Minuten Zeitverlust konnte der Spanier den Schaden zunächst noch in Grenzen halten. Auf der dritten Prüfung ging Roma das Glück dann endgültig aus. Zusammen mit seinem Beifahrer Michel Périn geriet er in einen großen Canyon, der sich hinter einer Sanddüne versteckte.

Nach Auskunft des Teams fiel der BMW X3 mehrere Meter herab und überschlug sich bis zum harten Aufprall auf dem Grund mehrmals. Bei dem spektakulären Zwischenfall beschädigte sich Roma die komplette hintere rechte Seite seines Offroaders und riss sich zudem noch ein Rad ab.

Schaden nicht mehr zu beheben

Am Haken des Service-Trucks erreichte die Crew um 22.45 Uhr Ortszeit das Biwak in Fiambalá. Nach kurzer Ansicht des Autos erkannten die Mechaniker schnell, dass der Schaden nicht mehr zu beheben ist. Zu allem Übel verletzte sich Roma auch noch an der Hand. Allerdings dementierte das Team Gerüchte, dass die Hand gebrochen sei.

Für Beifahrer Périn wiederholte sich damit das Schicksal aus dem Vorjahr. Nicht unweit der Stelle, an der er am Montag mit Roma verunglückte, war auch 2009 Schluss. Damals saß er noch mit Carlos Sainz im VW Race Touareg, als er bei einem Überschlag alle Hoffnungen auf den Sieg aufgeben musste.

Somit bleibt der hessischen X-Raid-Mannschaft nur noch Stephane Peterhansel als letzte Speerspitze. Während Teamkollege Roma sich aus der Rallye verabschiedete konnte der neunmalige Dakar-Sieger die Tagesbestzeit fahren und die Führung im Gesamtklassement übernehmen.

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