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NASCAR-Neuling Villeneuve macht Konkurrenz rasend

Foto: Daniel Reinhard

NASCAR-Neuling Jacques Villeneuve will zwei Wochen nach seinem durchschnittlichen Debüt bei einem Truck-Rennen der amerikanischen Motorsportliga am Sonntag (7.10.) seine Premiere in der populärsten Tourenwagenserie der Welt, dem NASCAR-Nextel-Cup, feiern.

05.10.2007

Beim 500-Meilen-Rennen auf dem Super-Speedway in Talladega im US-Bundesstaat Alabama geht der ehemalige Formel-1-Weltmeister aus Kanada erstmals auf Punktejagd. Das macht die anderen Fahrer rasend.

"Jacques braucht erstmal etwas Erfahrung, bevor man ihn in so ein Cup-Rennen schickt, besonders wenn es so ein wichtiges Rennen ist. Das ist doch Wahnsinn", urteilte der viermalige Nextel-Cup-Champion Jeff Gordon. "Klar, irgendwo muss jeder mal anfangen, aber Talladega ist definitiv nicht der geeignete Ort dafür", ergänzte Teamkollege Kyle Busch. Auf dem 4,27 Kilometer langen Oval kommen die bis zu 850 PS starken Wagen auf Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h. "Warum gerade dort? Es gibt doch so viele andere Strecken", sagte Gordon, der nicht nachvollziehen kann, warum Villeneuve ausgerechnet hier debütieren will.

Er hat niemanden verärgert

Vor ein paar Wochen hatten sich beide bei Testfahrten in Talladega kennen gelernt. Villeneuve meinte anschließend voller Begeisterung, dass jeder sehr offen und freundlich gewesen sei: "Da kommt keiner an und fragt, was machst du denn hier?’ oder sagt, lass’ uns lieber allein." Einige seiner neuen Kontrahenten hätten sich zudem darüber gewundert, weshalb er keine Lust mehr auf die Formel 1 habe, sondern jetzt NASCAR fahren wolle, so der 36-Jährige. Im Sommer 2006 musste er nach knapp zehn Jahren die Formel 1 verlassen. Im August hatte er dann einen Vertrag beim Bill Davis Racing-Team unterschrieben.

Villeneuves neuer Chef Richard Labbe versteht weder die Ängste noch die Argumente der Arrivierten. "Der Junge hat sich sehr schnell bewährt. Er ist viele Runden gefahren, das sah gut aus. Er hat dabei viel Respekt bekommen und niemanden verärgert", stellte Labbe nach den Tests in Talladega zufrieden fest. "Stimmt, er ist gut gefahren, aber das waren nur Tests. Ich habe ihn auch bei seinem Truckrennen gesehen, auch das sah alles gut aus. Aber da musste er sich kaum behaupten", konterte Gordon.

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