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Neue ADAC Formel 4

Das ist die Rennserie von Schumi Junior

ADAC Formel 4 - Mick Schumacher - Testfahrten - Oschersleben Foto: ADAC Motorsport 14 Bilder

In gut zwei Wochen startet die ADAC Formel 4 in ihre Premierensaison. In der neuen Formelklasse tummeln sich ein paar Nachwuchsfahrer mit großem Namen. Wie zum Beispiel Mick Schumacher, der Sohn von Michael Schumacher. Oder Harrison Newey, Sprössling von Adrian Newey. Wir stellen Ihnen die Formel 4 vor.

09.04.2015 Andreas Haupt

Bei den zweitägigen Tests am Mittwoch und Donnerstag (8. und 9.4.2015) in Oschersleben unternimmt die neu gegründete Formel 4 ihre ersten Schritte. Das Interesse ist groß: Für die Probefahrten der rund 160 PS starken Rennwagen haben sich immerhin über 100 Medienvertreter akkreditiert. Beim Blick auf die Teilnehmerliste wird klar, warum.

Mick Schumacher mit Debüt im Formelsport

Die neuen Formel 4-Autos ein erstes Mal in Aktion zu erleben, scheint zweitranging. Denn neben der Startnummer 25 listet der ADAC einen prominenten Namen, der alles in den Schatten stellt: Mick Schumacher. Der Sohn des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters Michael Schumacher ist einer von 42 Nachwuchspiloten in der Formel 4. Schumi Junior bestreitet 2015 sein erstes Jahr in einem Formelrennwagen – auch Monoposto bezeichnet. 2008 begann der Weltmeistersohn seine Laufbahn im Kartsport, im letzten Jahr wurde er dreimal Zweiter in der deutschen Kartmeisterschaft sowie in der Europa- und Weltmeisterschaft (KF-Junior-Kartsportklasse). Unter dem Namen Mick Junior.

In der Formel 4 tritt er unter seinem richtigen Namen an. Bei seinen ersten offiziellen Proberunden in Oschersleben wird Mick Schumacher auf Schritt und Gaspedaltritt beäugt. Keine einfache Situation für den Sprössling von Michael Schumacher, obwohl Schumi-Managerin Sabine Kehm versucht, den 16-Jährigen abzuschotten.

Sobald sie das Visier zuklappen, so sagen es Motorsportler ganz gerne, können sie alle ablenkenden Gedankengänge aussperren. Ob das auch für Nachwuchsfahrer gilt? Jedenfalls arbeitet Mick Schumacher bestmöglich auf das erste Rennwochenende hin, das in gut zwei Wochen in Oschersleben ausgetragen wird.

Schumacher im vorderen Drittel bei Tests

In den Zeitentableaus der einzelnen Testsessions tummelt sich der Nachwuchspilot, der mit dem neongelben Helm von Ralf Schumacher abgekupfert hat, jeweils im vorderen Drittel herum. Ohne besonderen Ausreißer nach oben oder unten. Um ihn herum reiht sich sein Teamkollege von Van Amersfoort Racing ein. Ebenfalls mit prominentem Namen: Harrison Newey, seines Zeichens Sprössling von Formel 1-Design-Guru Adrian Newey. Ein Konkurrent der beiden Talente nennt sich Jonathan Cecotto. Klingelt’s? Er ist der Sohn vom ehemaligen Motorradweltmeister, DTM- und F1-Piloten sowie Senna-Stallrivalen Johnny Cecotto.

Das mit bekannten Namen gespickte Starterfeld hilft dem ADAC, die neue Rennserie besser zu vermarkten. Und es hilft der Formel 4, die in Deutschland 2015 auf das ADAC Formel Masters folgt, bekannt zu werden. Die neue Rennserie stellt die neue Einstiegsplattform im automobilen Rennsport dar. Sie ist sozusagen das Bindeglied zwischen Kartsport und Formel 3. 2014 führte der Motorsportweltverband FIA die Formel 4 ein, nachdem man die Jahre zuvor das Nachwuchssystem neu geordnet hatte. Unter der Obhut von Gerhard Berger.

Einheitschassis und -Motor in der Formel 4

Neben Deutschland tragen auch andere Nationen eine FIA Formel 4-Meisterschaft aus. Zum Beispiel Italien, Spanien, England oder asiatische Nationen wie China und Japan. Was alle eint: Es wird mit Einheitschassis und -Motoren gefahren. Hierzulande setzen die Veranstalter auf italienische Komponenten. Das Chassis stammt von Tatuus, die Reifen von Pirelli und der 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbomotor von Abarth – abgeleitet aus dem Abart 500. Das Triebwerk leistet rund 160 PS und 250 Nm Drehmoment und beschleunigt die Piloten auf maximal 210 km/h.

Für das Jahr 2015 haben sich 39 männliche sowie drei weibliche Nachwuchsfahrer eingeschrieben. Sie verteilen sich auf 18 Teams. Darunter bekannte Rennställe wie Mücke Motorsport und das Prema Powerteam. Geläufig dürfte zumindest den Motorsportfans auch das Team "Timo Scheider" sein, das der zweimalige DTM-Meister führt.

Im ersten Jahr fährt die Formel 4 an acht Rennwochenenden je drei Läufe. Sieben der acht Veranstaltungen finden im Rahmen des ADAC GT Masters statt, ein Wochenende im Rahmenprogramm der DTM. Alle Strecken sind bekannt: Oschersleben (2x), Red Bull Ring, Spa-Francorchamps, Lausitzring, Nürburgring, Sachsenring und Hockenheim.

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