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Neuer Toyota TS050 Hybrid für die WEC-Saison 2017

Das ist der neue Porsche-Jäger

Toyota TS050 Hybrid (2017) - Sportwagen-WM - WEC - Le Mans Foto: xpb 18 Bilder

Dieses Jahr soll es endlich klappen: Toyota lässt kein Stein auf dem anderen, um in Le Mans zu siegen. Den TS050 Hybrid entwickelten die Japaner umfassend weiter. Ein drittes Auto soll beim 24h-Rennen die Siegeschancen verbessern.

31.03.2017 Andreas Haupt 1 Kommentar Powered by

Bislang glückte nur einem japanischen Hersteller der Gesamtsieg beim 24h-Klassiker in Le Mans. Mazda siegte 1991 mit dem 787B. Toyota blieb der große Wurf verwehrt. Trotz vieler Versuche. Im letzten Jahr standen die Japaner dicht vor dem großen Triumph, um fünf Minuten vor Rennende auf der Zielgerade auszurollen. Die Tränen schmeckten bitter.

Nächster Anlauf in Le Mans für Toyota

Inzwischen sind sie getrocknet. 2017 nimmt Toyota den nächsten Anlauf. Mit einem neuen TS050 Hybrid. „Es ist ein signifikantes Update. Das einzige, das wir nicht geändert haben, ist das Monocoque“, verrät Technik-Direktor Pascal Vasselon. „Im letzten Jahr haben wir bei einigen Rennen das starke Potential unseres Autos gezeigt. Aber um unsere Ziele 2017 zu erfüllen, brauchen wir mehr. Also haben wir große aerodynamische Veränderungen vorgenommen, und jeden Bereich für Performance und Gewicht getrimmt.“

Toyota TS050 Hybrid - WEC Saison 2017Foto: Toyota

Die größten Auffälligkeiten sind die höhere Nase und die Seitenkästen. Sie wirken wie die eines Formel 1-Autos. Man könnte sagen: Der TS050 Hybrid ist ein Monoposto mit Dach und verkleideten Rädern. Der Frontsplitter baut um 15 Millimeter höher als noch im Vorjahr. Das ist Vorschrift. Zusammen mit einem kürzeren Diffusor sollen die LMP1-Raketen damit um drei bis vier Sekunden eingebremst werden. Mit umfassenden Umbauten will Toyota gegensteuern und den Zeitverlust eindämmen.

Radikale Seitenkästen am TS050 Hybrid

Es wirkt, als sei die freie Fläche hinter dem Splitter angewachsen und die Verkleidungsteile der Aufhängungen ein Stück nach oben gerückt. Dadurch kann mehr Luft unter und durch das Auto strömen, was Abtrieb erzeugt. Große Leuchten prägen genauso wie die filigrane Nase die Frontansicht. Sie ist vorn dünn und verbreitert sich zum Cockpit hin.

Radikal sind die Seitenkästen mit ihrem vorderen Einlassen. Auch das ist Formel 1 like. Die Seitenkästen sind klein gehalten und scharf unterschnitten. Die vorderen und hinteren Radhäuser passten die Toyota-Designer und Aerodynamiker ebenfalls an. Komplett neu gestaltet wurden auch die Heckflügelendplatten. Sie binden nun direkt über einen dünnen Steg an der Karosserie an. Die Heckflosse ist Vorschrift in der LMP1. Karosserie und Chassis des TS050 Hybrid formte Toyota im Windkanal und mittels computergesteuerten Berechnungen der Strömungsmechanik (CFD).

2,4-Liter-V6-Turbo kräftig überarbeitet

Die Technikabteilungen in Köln und Higashi-Fuji arbeiteten eng zusammen an dem neuen Projekt. Der Motor unterzog sich wie die Aerodynamik einer radikalen Kur. Brennkammern, Zylinderkopf und Zylinderblock wurden neu gestaltet. Die thermische Effizienz will die japanische Technik-Truppe verbessert haben, indem das Verdichtungsverhältnis erhöht wurde.

Toyota TS050 Hybrid - WEC Saison 2017Foto: Toyota

Im Vorjahr war Toyota vom Saugmotor auf Turbo-Power gewechselt. Der 2,4-Liter-V6-Biturbo bleibt weiterhin im Heck des Rennwagens verbaut. Zwei Kers-Systeme an der Vorder- und Hinterachse speichern Energie in eine Lithium-Ionen-Batterie. Die zwei Motor-Generation-Units (MGU) sollen kompakter und leichter geworden sein. Toyota fährt wie Porsche in der höchsten Hybridklasse für 8MJ. Die Systemleistung soll bei etwa 1.000 PS liegen.

Das neue Auto hat bereits über 30.000 Testkilometer abgeschrubbt. Weitere kommen beim WEC-Prolog am kommenden Wochenende in Monza hinzu. Einen großen Fokus legte Toyota auf die Reifenarbeit. Die LMP1-Hersteller müssen 2017 mit vier Reifensätzen plus zwei Ersatzreifen im Qualifying und Rennen auskommen. Außer in Le Mans. Mit einer geänderten Geometrie für die Aufhängungen will Toyota die Reifen weniger strapazieren.

Den TS050 Hybrid mit der Startnummer 7 teilen sich Mike Conway, Kamui Kobayashi und Neuzugang José María Lopez. Das Schwesterauto mit der Nummer 8 fahren Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima. Beim WEC-Lauf in Spa und beim Saisonhighlight in Le Mans setzt das Team mit Einsatzstandort in Köln ein drittes Fahrzeug ein. Es pilotieren Stéphane Sarrazin, Yuji Kunimoto und Nicolas Lapierre.

Neuester Kommentar

Prajem, vám všetkým (!), pekný deň a..., ja práve čítam na stránkach *auto motor und sport / sport auto* o novej *TOYOTA TS050 Hybrid*, pričom sa tam k článku od; *Andreas Haupt* nachádza i 16 takýchto super foto !!! (y) <3 :-) ;)

Rasto Mahdal 31. März 2017, 16:45 Uhr
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