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Peugeot 3008 DKR für Dakar 2017

Neuer Renner für die Titelverteidigung

Peugeot 3008 DKR - Dakar 2017 Foto: Peugeot 23 Bilder

Mit dem 3008 DKR hat Peugeot für das Unternehmen Titelverteidigung bei der Rallye Dakar 2017 ein ganz neues Modell entwickelt. Wir stellen Ihnen den Wüsten-Renner von Stephane Peterhansel, Sebastien Loeb, Carlos Sainz und Cyril Despres vor und zeigen ihn im finalen Design.

22.11.2016 Tobias Grüner Powered by

Nach dem ersten Dakar-Sieg 2016 hat Peugeot Appetit auf mehr. Mit dem neuen 3008 DKR wollen die Franzosen erneut die Konkurrenz von Mini und Toyota in die Schranken weisen. Das Werksteam hat intensiv an der Technik gearbeitet und wird mit einem komplett überarbeiteten Wüsten-Renner beim Saisonhöhepunkt im Januar 2017 antreten.

Peugeot 3008 DKR mit Anleihen vom Serienmodell

Schon optisch hat der 3008 DKR nicht mehr viel mit seinem erfolgreichen Vorgänger 2008 DKR gemeinsam. Die Frontpartie ist flacher und wirkt durch das neue Design breiter. Im hinteren Bereich fallen die großen Lufteinlässe in den Kotflügeln weg. Stattdessen ist nun Platz, um Ersatzreifen hinter der Verkleidung in der Flanke unterzubringen. Design-Elemente wie der Kühlergrill und die Leuchteinheiten vorne und hinten erinnern an den Serien-3008.

Nicht nur die Aerodynamik wurde überarbeitet. Auch unter der Haube hat sich viel getan. Dem 3008 DKR wurde eine komplett neue Aufhängungsgeometrie mit modifizierten Dämpferelementen verpasst. Dazu hat der Neuwagen ordentlich Gewicht abgespeckt – mehr als 100 Kilogramm wird spekuliert – und damit wurde natürlich auch der Schwerpunkt gesenkt. Auch an Details wie der Klimaanlage wurde noch einmal Hand angelegt. Wenn die Kühlung des Innenraums nicht zuverlässig arbeitet, können es im Cockpit schnell mal 60°C werden. Das möchte man keinem Piloten zumuten.

Peugeot bleibt Heckantriebskonzept treu

In Sachen Antriebskonzept blieb alles beim Alten. Der Peugeot 3008 DKR startet wie schon sein Vorgänger nach dem Reglement der Hecktriebler gegen die Allrad-Konkurrenz von Mini. Die Dakar-Regeln scheinen dieses konzept zu bevorteilen. Toyota wird 2017 von Allrad auf Heckantrieb wechseln.

Für Vortrieb beim Peugeot 3008 DKR sorgt erneut ein 3,0 Liter V6 Twin-Turbo-Diesel. Um die Selbstzünder-Fraktion etwas einzubremsen wurde der Durchmesser des Luftmengenbegrenzers von 39 Millimeter auf 38 Millimeter reduziert. Das kostet ca. 20 PS. Peugeot hat den Motor aber so überarbeitet, dass vor allem im unteren Drehzahlbereich mehr Drehmoment anliegt. Das soll für eine verbesserte Fahrbarkeit sorgen und den Leistungsverlust kompensieren.

Peugeot mit vier 3008 DKR bei der Dakar 2017

Wichtigster Punkt bei der Entwicklung eines Dakar-Renners ist natürlich die Zuverlässigkeit. Die muss der Peugeot 3008 DKR nun bei einem ausgiebigen Test-Programm unter Beweis stellen. Unter anderem wird Carlos Sainz mit dem neuen Modell bei der Rallye Marokko im Oktober zum direkten Vergleich mit dem Vorgänger 2008 DKR antreten.

Die alten Autos werden auch nächstes Jahr nicht verschrottet. Das Privatteam von PH Sport um Pikes Peak- und Le Mans-Sieger Romain Dumas wird wohl einen oder mehrere 2008 DKR bei der Dakar einsetzen.

Weil Mini mit dem Allrad-Konzept nicht mehr konkurrenzfähig scheint, könnten die Peugeot-Piloten den Sieg beim Saisonhöhepunkt unter sich ausmachen. Personell ist das Werksteam mit Stephane Peterhansel, Carlos Sainz, Sebastien Loeb und Cyril Despres stark aufgestellt. Im Januar müssen sie sich auf der neuen Route 10.000 Kilometer durch Argentinien, Bolivien und Paraguay beweisen.

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