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Peugeot Fahrerkader

Aufgebot für Le Mans steht

Foto: Peugeot 22 Bilder

Nach Audi hat nun auch Peugeot seine Fahreraufstellung für das 24 Stunden Rennen von Le Mans bekanntgegeben. In den Cockpits der drei Werks-Peugeot 908 HDI findet sich jede Menge Erfahrung aus der Formel 1.

04.06.2009 Tobias Grüner

Nach acht Siegen sei Audi erneut der Favorit, erklärte der französische Herausforderer eine Woche vor dem Langstreckenklassiker in Le Mans. Nach der Peugeot-Enttäuschung aus dem Vorjahr soll die Serie der Deutschen 2009 endlich reißen.

In den überarbeiteten Peugeot 908 HDI finden sich einige bekannte Namen. Olivier Quesnel spielt dabei die Karte Erfahrung und hat sich die Zusammensetzung nicht einfach gemacht. Am Ende sprach "die Leidenschaft für Le Mans und der Siegeswille" für den Einsatz der beiden Franzosen Nicolas Minassian und Sebastien Bourdais.

Vier Peugeot 908 HDI am Start

Minassian wird sich im ersten Peugeot mit der Startnummer sieben das Cockpit mit dem Portugiesen Pedro Lamy und dem Österreicher Christian Klien teilen. Der zweite Peugeot mit der Startnummer acht geht mit einem rein französischen Trio an den Start. Neben Bourdais sollen hier Stephane Sarrazin und Franck Montagny das Team des Lokalmatadoren zum Erfolg führen. Der dritte Peugeot besteht aus dem gemischten Trio David Brabham (Australien), Marc Gené (Spanien) und Alexander Wurz (Österreich).

Um die Audi-Armada noch stärker unter Druck zu setzen, wird allerdings noch ein vierter Peugeot 908 an den Start gehen, der vom Privatteam von Henri Pescarolo eingesetzt wird. Nach Angaben des französischen Herstellers fiel die Wahl sehr schnell auf Pescarolo, da er schon länger mit Peugeot verbandelt ist und eine "lebende Legende" in Le Mans sei.

Neuer Peugeot 908 HDI technisch weiterentwickelt

Auch das Auto wurde zum Großangriff auf Audi noch einmal stark überarbeitet. Um den 908 an das neue Reglement anzupassen, musste der Luftbegrenzer weiter verkleinert und eine neue Klimaanlage eingebaut werden. Mit Technologiepartner Bosch haben die Franzosen außerdem die Einspritzung und den Zündprozess optimiert.

"Auch an die Aerodynamik haben wir noch einmal Hand angelegt", erklärt Technikdirektor Bruno Famin. Um das Auto an den vom Reglement vorgeschriebenen kleineren Heckflügel anzupassen, musste das ganze Paket geändert werden. "Für eine optimale Balance musste auch der Abtrieb an der Front reduziert werden. Deshalb werden wir in Le Mans erstmals mit unserem neuen Aerodynamik-Paket im Frontbereich fahren", kündigte Famin an.

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