Beim weltberühmten Pikes-Peak-Bergrennen driftete der zweifache Rallye-Weltmeister am Steuer einer Rallyecross-Version des Fiesta auf Rang zwei der "Unlimited"-Klasse und erzielte die fünftschnellste Zeit im Gesamtklassement. Der langjährige Werksfahrer von Ford bewältigte die 19,99 Kilometer (12,42 Meilen) lange Strecke mit seinem Turbo-Allradler in 11.28,963 Minuten.
"Monster" Tajima siegt auch 2009
Schnellster Mann am Berg war wie auch schon im Vorjahr der Japaner Nobuhiro "Monster" Tajima, der 2009 mit einem über 1.000 PS starken Suzuki SX4 antrat. Auch er hatte den Streckenrekord im Visier und wollte die Zehn-Minuten-Marke unterbieten. Unter dem Strich reichte es mit 10.15,368 Minuten zwar zur Bestzeit, die magische Marke von zehn Minuten konnte aber auch er nicht knacken.
Turbolader-Defekt bremst Grönholm
Grönholm war nach dem Vollgas-Aufstieg von 2.800 auf über 4.200 Höhenmeter dennoch
überzeugt, dass er mit seinem Ford auch den Streckenrekord von 10.01,408 Minuten
brechen kann. "Das Handling war fantastisch und die Reifen funktionierten
großartig", erklärte der 41-jährige Finne. "Leider bekamen wir kleinere technische
Probleme: Wegen eines mechanischen Defekts am Turbolader fehlte uns am Ende etwas
Leistung. Trotzdem hat der Fiesta sein großes Potenzial bewiesen. Wir haben gezeigt, dass
Ford mit diesem Auto die magische Zehn-Minuten-Marke unterbieten könnte. Wenn wir
noch einmal hier antreten, weiß ich, was wir unternehmen müssen, um zu gewinnen."
Grönholm von Pikes Peak beeindruckt
Die legendäre, mit 156 Kurven gespickte Asphalt- und Schotterstrecke beeindruckte selbst
die mit allen Wassern gewaschene Rallye-Legende: "Ich kannte die Strecke aus dem
berühmten Video mit Ari Vatanen und wollte schon immer einmal hier starten", bekannte
der 30-fache WM-Laufsieger. "Jetzt, wo ich den Pikes Peak selbst erleben durfte, kann ich
sagen, dass er zu den größten Herausforderungen meiner Karriere gehört. Von solchen
Veranstaltungen erzählst du noch deinen Enkelkindern."




