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Porsche 911 GT3 Cup (2017)

Neuer Antrieb für Cup-Elfer

Porsche 911 GT3 Cup - Modelljahr 2017 Foto: Stefan Baldauf 6 Bilder

Der Porsche 911 GT3 Cup bekommt für das Modelljahr 2017 einen komplett neuen Antrieb. Künftig findet ein 4-Liter-Sechsyzlinder-Boxer im Heck des meisterverkauften Rennwagens der Welt Platz. Vorgestellt wurde der Cup-Elfer auf dem Autosalon in Paris. Wir haben Infos und die Bilder.

29.09.2016 Tobias Grüner Powered by

3.031 Exemplare hat Porsche von seinem Erfolgsmodell 911 GT3 Cup bisher gebaut. Doch einen Vierliter-Motor hatte noch keiner von ihnen an Board. 2010 waren die Zuffenhauser zuletzt vom alten 3,6 Liter-Boxer auf ein 3,8 Liter-Aggregat umgestiegen. Jetzt gibt es für das Modelljahr 2017 nochmal 200 Kubikzentimeter mehr Hubraum.

Neuer Porsche 911 GT3 Cup mit 25 PS mehr

Der Eingriff spiegelt sich auch in der Leistung wider. Statt 460 PS im alten Triebwerk bekommt es der Pilot künftig mit 485 PS auf der Hinterachse zu tun. Neben der Leistung wurde laut Porsche auch die Effizienz und die Haltbarkeit des Saugmotors verbessert. Auch die Wartungskosten konnten nach Angaben des Herstellers reduziert werden.

So kommen erstmals ein Ventiltrieb mit starr gelagerten Schlepphebeln sowie eine zentrale Öleinspeisung zum Einsatz. Eine integrierte Ölzentrifuge dient der optimalen Ölentschäumung im Motor. Zusätzlich wird eine Kurbelwelle mit deutlich erhöhter Steifigkeit verbaut.

Auch an der Aerodynamik des Cup-Renners wurde noch einmal gefeilt. Neue Schürzen an Front und Heck sollen für mehr Bodenhaftung sorgen. Der 184 Zentimeter breite Heckflügel wurde dagegen unverändert vom Vorgängermodell übernommen. Dank einer gewichtssparenden und hochsteifen Aluminum-Stahl-Verbundbauweise wiegt der neue 911 GT3 Cup rennfertig nur 1.200 Kilogramm.

Auch die Dimension der Räder bleibt unverändert: Rundum kommen einteilige 18-Zoll-Rennfelgen mit Zentralverschluss zum Einsatz – an der Vorderachse mit 270 Millimeter breiten Michelin-Rennslicks, an der Hinterachse mit 310 Millimeter breiter Lauffläche.

Porsche verbessert Sicherheitsausstattung

Verbessert wurde dagegen noch einmal die Sicherheit der Fahrer. Sie werden durch einen massiven Sicherheitskäfig sowie durch einen im Kopf- und Schulterbereich besonders stark ausgeformten Rennschalensitz geschützt. Die vergrößerte Rettungsluke im Dach nach neuestem FIA-Standard erleichtert bei Unfällen die Erstversorgung und Bergung.

Gebaut wird der Cup-Elfer im Stammwerk in Zuffenhausen. Im Motorsportzentrum in Weissach gibt es dann eine Basisabstimmung für die Rennstrecke. Vor der Auslieferung an die Kunden wird jedes Modell von einem Profi-Rennfahrer intensiv getestet. Das neue Modell kann ab sofort zu einem Preis von 189.900 Euro (zzgl. Steuern) bestellt werden.

Eingesetzt wird der neue 911 GT3 Cup in der Rennsaison 2017 zunächst exklusiv im Porsche Supercup, der im Rahmen der Formel-1-Rennen ausgetragen wird, im Porsche Carrera Cup Deutschland sowie in Nordamerika. Ab 2018 steht das Fahrzeug auch den übrigen Markenpokalen zur Verfügung. Insgesamt richtet Porsche weltweit 20 dieser Rennserien für Kundenteams aus, in denen ausschließlich der 911 GT3 Cup zum Einsatz kommt.

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