Das neue Modell ähnelt zwar optisch und vom Namen her dem bekannten GT3 Cup, basiert aber technisch auf dem Straßensportwagen GT3 RS. Wie nicht anders zu erwarten schlägt auch in der Cup S-Version das bekannte 3,6-Liter Boxer-Herz. Das Triebwerk ist weitgehend identisch mit dem Aggregat, das bereits in den internationalen Carrera-Cups eingesetzt wird. Der neue Sportler bekam von Porsche allerdings noch eine dezente Leistungskur spendiert: Statt 420 PS stehen dem Piloten in der neuen GT3 Cup S-Version nun 440 PS zur Verfügung.
Leichte Modifikationen
Um die Leistung und das satte Drehmoment von 430 Nm adäquat in Vortrieb umzusetzen, kann ein wenig Grip, vor allem auf der Hinterachse, natürlich nicht schaden. Gegenüber dem GT3 Cup wurde beim Cup S der Heckflügel noch einmal verbreitert und höher angebracht. Die Radsätze sind mit 12 x 18 Zoll an der Hinterachse und 10,5 x 18 Zoll an der Vorderachse entsprechend großzügig dimensioniert.
Auch die Bremsen hat Porsche der Leistungssteigerung angepasst. So sind die Scheiben an der Hinterachse nun auf 355 Milimeter (GT3 Cup: 350 mm) angewachsen. Vom Überrollkäfig bis zum Sicherheitstank ist natürlich auch im Inneren des Cup S kompromisslose Rennsporttechnik an Bord, die den Einsatz in den offiziellen FIA GT3-Serien ermöglicht.
Neu kaufen oder nachrüsten
Der in Weissach gebaute Sportler wird ab April an die Kundenteams ausgeliefert. 250.000 Euro (plus Mehrwertsteuer) müssen Kauf-Interessierte auf das Porsche-Konto überweisen. Besitzer von Cup-Fahrzeugen des Modelljahres 2007 müssen keine technische Unterlegenheit fürchten. Mit einem Umbaukit können die "Alten" auf den Stand des GT3 Cup S aufgerüstet werden.







