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Porsche strickt GT-Programm um

Werksausstieg aus der WEC

WEC Bahrain 2015 - Porsche - Richard Lietz Foto: xpb

Porsche fährt trotz einer erfolgreichen Saison sein werksseitiges GT-Programm in der Sportwagen-WM zurück. Nur beim 24h-Rennen in Le Mans sind Werkseinsätze geplant.

14.12.2015 Andreas Haupt Powered by

Es war ein durchaus erfolgreiches Motorsport-Jahr für Porsche. Nicht nur in der LMP1-Klasse mit den Titeln in Le Mans und in der WEC. Sondern auch in den GT-Kategorien in der WEC. In der GTE-Klasse der Sportwagen-WM feierten die Weissacher den Hersteller-Titel. Dazu errang man mit Manthey Racing, der Werksmannschaft von Porsche, den Titel in der Team-Wertung. Hinzu kam der Fahrer-Titel für Richard Lietz.

In Le Mans mit zwei Werksautos

Trotzdem fährt Porsche in der kommenden Saison sein GT-Programm in der Sportwagen-WM zurück und sieht von echten Werkseinsätzen bei den neun WEC-Läufen ab. Stattdessen wird man nur noch ein Fahrzeug über das Team "Proton Dempsey Racing" für die GTE-Pro-Klasse nennen.

Den Porsche 911 RSR werden sich Lietz und Michael Christensen teilen. Für das 24h-Rennen in Le Mans stößt dann noch Wolf Henzler zu dem Duo. Ein Teilhaber von Proton Dempsey Racing ist übrigens, wie der Name schon sagt, Patrick Dempsey. Soweit es seine Zeit erlaubt, soll der Schauspieler in der GTE-AM-Klasse auch wieder selbst bei manchen Rennen einen Elfer steuern.

Für das 24h-Rennen von Le Mans 2016 plant Porsche im Gegensatz zur WEC einen Werkseinsatz. Die Weissacher wollen zwei 911 RSR an den Start bringen, sofern der Veranstalter ACO zusagt. Das erste Auto sollen sich Patrick Pilet (34), Kévin Estre, der von McLaren zu Porsche wechselt, und Nick Tandy teilen. Tandy gewann gemeinsam mit Nico Hülkenberg und Earl Bamber 2015 den Klassiker an der Sarthe. Bamber seinerseits soll neben Frédéric Makowiecki und Jörg Bergmeister den zweiten RSR steuern.

In der amerikanischen Sportwagen-WM IMSA SportsCar Championship, hält Porsche an seinem Werksprogramm fest und wird auch 2016 zwei modifizierte 911 RSR einsetzen. Beim 24h-Rennen am Nürburgring setzt Porsche wieder auf die erfahrene Mannschaft von Manthey. Gefahren wird mit zwei neuen Porsche 911 GT3 R. Und zwar von je vier Werksfahrern.

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