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Porsche WEC-Ausstieg nach 2017

Formel E statt Le Mans

Porsche - Formel E - Concept - Sean Bull Foto: Sean Bull Design 18 Bilder

Porsche hat den Ausstieg aus der WEC nach der Saison 2017 bekanntgegeben. Das LMP1-Programm der Zuffenhausener wird nach der Saison eingestellt. Dafür will sich der Sportwagenbauer am 2019 in der Formel E engagieren.

28.07.2017 Tobias Grüner 7 Kommentare

Erst Mercedes, jetzt Porsche. Immer mehr Hersteller verabschieden sich aus traditionsreichen Rennserien, um sich stattdessen der Formel E hinzuwenden. Gerade hat man in Zuffenhausen noch über den dritten Gesamtsieg in Folge in Le Mans gejubelt, wird das Prototypen-Programm nun erst einmal auf Eis gelegt.

Porsche beerdigt LMP1-Programm

Dabei waren die Budgets für die WEC-Teilnahme für 2018 schon genehmigt. Die Fans hatten sich schon auf die nächste Runde im Dauerduell mit Toyota gefreut. Doch daraus wird nun nichts. Toyota bekommt den Le Mans-Sieg somit mangels Konkurrenz auf dem Silbertablett serviert. Ob die Japaner das Geschenk annehmen, ist allerdings unklar. Auch die Dauer-Zweiten diskutieren über den Ausstieg.

Egal ob mit oder ohne Toyota – die LMP1-Klasse ist mehr oder weniger tot. Genau wie nach dem DTM-Ausstieg von Mercedes vor wenigen Tagen müssen sich nun auch die Verantwortlichen vom ACO neue Ideen für ihre Top-Kategorie einfallen lassen. Die hohen Kosten der komplizierten Hybrid-Prototypen haben das Interesse der Hersteller in den vergangenen Jahren spürbar ermüden lassen.

Porsche folgt Audi in die Formel E

ams Leserreporter Formel E Berlin Michelin 2017 Audi übernimmt Formel E-Startplatz Deal ab Saison 2017/2018

Porsche hat nun den gleichen Weg eingeschlagen, den VW-Konzernschwester Audi schon halb bestritten hat. Die Ingolstädter zogen bereits in der letzten Winterpause den Stecker ihres WEC-Programms. Stattdessen setzt die Marke mit den vier Ringen ab der Saison 2017/2018 voll auf die Formel E. Diese Marschroute haben nun auch die Verantwortlichen in Zuffenhausen vorgegeben. Allerdings nimmt sich Porsche mit dem eigenen Elektro-Werksrenner noch bis 2019/2020 Zeit. Bei der Entwicklung des Antriebsstrangs soll die Erfahrung aus dem stark hybridisierten Le Mans-Programm helfen.

Formel E-Boom dank Werksteams?

Es wird spannend zu sehen, ob die vielen großen Hersteller der Formel E aus dem Nischendasein helfen werden. Bisher hält sich das Interesse der Fans – zumindest in Deutschland und dem Rest Europas – noch in engen Grenzen. Mit traditionellen Rennserien wie der Formel 1, der MotoGP oder selbst der DTM können die Einschaltquoten der Elektro-Serie noch lange nicht mithalten.

Eine weitere Frage lautet auch, ob das Engagement der Werke zu explodierenden Budgets führen wird. Mit Porsche, Mercedes, BMW, Audi, Renault, Jaguar und DS tummeln sich ab 2019 mindestens sieben Autobauer in Formel E. Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass sich die Hersteller nur mit Siegen zufrieden geben. Wenn es plötzlich sechs Verlierer gibt, kann die Elektro-Euphorie auch ganz schnell wieder abflauen.

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Für mich braucht Motorsport keinen lauten Krach.
Die Rennen sind spannend und die Fahrzeuge faszinierend. Es ist Geschmackssache.
Aber es ist echtes Racing, mit anderem Antriebskonzept.
Fortschritt durch Technik - alleine das Motto Audis ist prädestiniert für die Formel E

EffEll 16. August 2017, 13:30 Uhr
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