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Race of Champions 2009

Ekström schlägt Schumi im Finale

Race of Champions Foto: Race of Champions 47 Bilder

Mattias Ekström ist der Meister aller Klassen. Beim Finale des Race of Champions in Peking schlug der schwedische DTM-Pilot Michael Schumacher glatt in zwei Läufen. Sebastian Vettel flog nach einem Crash im Halbfinale raus.

04.11.2009 Claus Mühlberger

Im Finale gewann Ekström vor rund 30.000 Zuschauern im Olympiastadion von Peking beide Rennen gegen Schumacher. Sowohl im 170 PS starken und nur 475 Kilogramm schweren ROC- Buggy wie auch im KTM X-Bow (240 PS, 790 Kilogramm) hatte der Schwede nach zwei Stadionrunden à zwei Kilometern jeweils rund zwei Wagenlängen Vorsprung.

Ekström auf allen Autos stark

Der Erfolg in China entschädigte den Audi-Werksfahrer Ekström für eine durchwachsenen Saison in der DTM, wo er in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2003 keinen einzigen Sieg feiern konnte. "Ich mag diese Events", strahlte er. "Ich komme aus Schweden vom Land. Da bin ich schon als Junge einen Haufen verschiedener Autos gefahren. Und auch später auch als Rennfahrer habe ich mich auf viele verschiedene Autos einschießen müssen. Vielleicht ist es das, was kommt mir jetzt zugute kommt." Im Halbfinale hatte Ekström den Formel 1-Weltmeister Jenson Button aus dem Weg geräumt. Da wurde mit Ford Focus WRC gefahren, einer Fahrzeuggattung, die Hobby-Rallyefahrer Ekström gut kennt.

Michael Schumacher, der zum zweiten Mal nach 2007 beim Race of Champions-Finale gegen Ekström den Kürzeren zog, trug die Niederlage mit Fassung. "Ich habe kein Problem damit, gegen Mattias zu verlieren. Er hat schon ein paar Mal bewiesen, wie gut er ist." Dann rühmte Schumacher, der seine Fahrergage wie immer für wohltätige Zwecke spendet,  Land und Leute sowie die Veranstaltung selbst. "Es war wie immer ein nettes Event, zu dem ich gerne komme. Wenn wir Fahrer hinter dem Lenkrad sitzen, meinen wir es ernst. Aber danach kann man mit den Jungs zum Essen gehen und auf einen Drink. Das gefällt mir sehr gut."

Schumi schlägt Vettel im Halbfinale

Im Duell der Deutschen hatte sich Schumacher im Halbfinale gegen Sebastian Vettel durchgesetzt, mit dem er Tags zuvor die Nationenwertung gewonnen hatte. Der 22-Jährige hatte bei Halbzeit lediglich eine Zehntelsekunde Rückstand. Doch bei der Aufholjagd ging  Vettel etwas zu engagiert zu Werke und streifte mit dem rechten Vorderrad die Streckenbegrenzung. Danach musste er den KTM mit gebrochener Lenkung abstellen.

Im zweiten Halbfinale hatte sich Ekström gegen den aktuellen F1-Weltmeister Jenson Button durchgesetzt und auch von dieser Seite das "Traumfinale" Vettel gegen Button zunichte gemacht.

Schwache Finnen

Enttäuschend schnitten die Ford-Rallye-Asse Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen ab. Grönholm, der Weltmeister von 2000 und 2002, konnte in der Vorrunde kein einziges Duell für sich entscheiden. Er verlor gegen Tourenwagen-Star Yvan Muller, gegen Schuamacher und auch gegen David Coulthard. Hirvonen, der aktuelle Vize-Weltmeister, schaffte es immerhin bis ins Viertelfinale. Doch beim Duell gegen Schumacher mit dem KTM X-Bow war auch für ihn Schluss.

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