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Race of Champions

Loeb ist der Meister der Meister

Foto: ROC

Sébastien Loeb war der klare Sieger beim Rennen der Meister im Pariser Stade de France. Vor über 50.000 Zuschauern besiegte der Rallye-Weltmeister Le Mans-Rekordsieger Tom Kristensen. Der tröstete sich zusammen mit Partner Mattias Ekström mit dem Sieg in der Nationen-Wertung. Deutschland schied bereits in der ersten Runde aus.

05.12.2005

Es war seine vierte Final-Teilnahme in vier Jahren, und an diesem Samstagabend (3.12.) war Sébastien Loeb nicht zu schlagen. Nachdem Vorjahressieger Heikki Kovalainen vorzeitig ausgeschieden war und Loeb im Halbfinale Doppel-Weltmeister Marcus Grönholm klar geschlagen hatte, war auch Tom Kristensen nicht in der Lage, den Rallye-Überflieger zu stoppen. "Ich hatte im Training keine Gelegenheit, mich auf das Auto einzustellen", sagte Kristensen, der sich auf der einen Kilometer langen Strecke im Citroën Xsara WRC schon in der ersten von vier Runden verbremste und in die Bande rauschte.

Loeb nutzte seinen Heimvorteil. Von den über 50.000 Fans in Paris, die ihn mit stehenden Ovationen nach vorn peitschten, hatte das Rallye-Ass vor allem Vorteile im Xsara, den er aus der Rallye-WM wie seine Westentasche kennt. "Ich bin sehr glücklich, dass es dieses Mal geklappt hat", sagte Loeb, der 2004 noch eine empfindliche Niederlage gegen Michael Schumacher kassiert hatte. Die in drei Tagen aufgetragene Asphaltpiste bevorteilt eigentlich eher die Rundstrecken-Piloten, doch als es im offenen Stade de France zu regnen begann, waren die Rallye-Fahrer leicht im Vorteil.

Endstation in Runde eins

Der im Finale unterlegene Tom Kristensen hatte dennoch Grund zum Feiern. Der Däne war nicht nur bester Rundstrecken-Fahrer, sondern sicherte sich mit Audi-DTM-Kollege Mattias Ekström auch Schweden mit dem Team Skandinavien auch den Nationen-Cup. "Das macht mich echt happy. Im letzten Jahr sind wir noch in der ersten Runde ausgeschieden", sagte Ekström.

Genau dieses Schicksal blühte auch Vorjahressieger Frankreich. Zwar schlug Sébastien Loeb gegen das Team "Playstation France" Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel klar, doch Jean Alesi verlor zwei Mal gegen Champcar-Meister Sébastien Bourdais. Ebenfalls in Runde eins war das Schicksal des deutschen Nationalteams besiegelt. Im Duell gegen Großbritannien hatte Bernd Schneider gegen Formel 1-Mann David Coulthard ebensowenig eine Chance wie Armin Schwarz gegen Colin McRae. "In der ersten Runde lag ich noch vor Colin, aber dann war ich zu vorsichtig", sagte Schwarz.

Gefahren wurde das Rennen auf einem Parallelkurs mit Porsche GT3, Renault Mégane Trophy, Citroen-Xsara WRC und ROC-Buggys.

Alle Ergebnisse finden Sie auf www.raceofchampions.com

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