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Race of Champions Nationen-Cup

Team Deutschland schafft den Hattrick

2008 Race of Champions Foto: Red Bull 47 Bilder

Mit zwei Siegen von Michael Schumacher im Finale gegen England hat das deutsche Team den Titel in der Nationenwertung beim Race of Champions verteidigt. Im Halbfinale gegen die USA hatte noch Sebastian Vettel das Weiterkommen gesichert.

03.11.2009 Claus Mühlberger

Nach dem Hattrick zeigte Michael Schumacher auf dem Siegerpodest das berühmte Schumacher-Lächeln. Der 40-Jährige strahlte, wie er 91 Mal auf dem Formel 1-Siegerpodest gestrahlt hatte. Fast hatte man den Eindruck, als wäre die Zeit stehen geblieben.

Zusammen mit Sebastian Vettel hatte der siebenmalige Formel 1-Weltmeister gerade den Nation´s Cup beim Race of Champions gewonnen. Zum dritten Mal in Folge war das deutsche Duo erfolgreich. Dass diesmal im Endspiel gegen England ging, gab dem Nation´s Cup die rechte Würze.

"Ich habe das benutzt, was von meinem Talent übrig geblieben ist", scherzte Schumacher, als er die Glückwünsche des frisch gebackenen Formel 1-Champions Jenson Button entgegen nahm. Mit seinem Sieg gegen den Briten hatte der Deutsche den Grundstein für den Triumph der beiden deutschen Superstars gelegt. Im 170 PS starken und nur 475 Kilo schweren ROC-Buggy-Einsitzer knöpfte er Button rund eine halbe Sekunde ab.

Kleiner Patzer von Vettel

Danach hatte Vettel die Chance, gegen den Andy Priaulx alles klar zu machen. Doch der 22-Jährige unterlag überraschend gegen den dreimaligen Tourenwagen-Weltmeister im 300 PS starken Ford Focus-Allradler. Und dies auch noch relativ deutlich, mit rund 1,5 Sekunden Differenz. "Ich musste Druck machen, und dabei ist mit ein kleiner Patzer unterlaufen", erklärte Vettel. Die Niederlage gegen den Tourenwagen-Start von der Kanalinsel Guernsey überraschte viele, denn im Halbfinale hatte Vettel das Kunststück fertig gebracht, einen gelernten Rallyefahrer, den Amerikaner Travis Pastrana zu distanzieren - mit einem Rallyeauto, dem Ford WRC,

Im entscheidenden Stechen beim Finale behielt Michael Schumacher gegen Priaulx die Oberhand. Im Buggy war er nach zwei Stadionrunden knapp eine halbe Sekunde schneller als der Brite. "Toll, wie es der Michael im Finale gerichtet hat", begeisterte sich Vettel. Selbstbewusst fügte er hinzu: "Aber im Halbfinale war ich es, der es gerichtet hat."

Teamwork führt zum Erfolg

Im Duell gegen die USA hatte Schumacher in der Vorschlussrunde gegen den US-Driftspezialisten Tanner Foust überraschend den Kürzeren gezogen. Mit zwei Siegen gegen Pastrana und Foust holte Vettel die Kastanien aus dem Feuer. "Sebastian und ich, wir sind halt ein starkes Team", strahlte Schumacher mit seinen jungen Landsmann um die Wette.

Einige der Favoriten hatten in des keinen Grund zum Lachen: Das finnische Duo Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen schied schon in der ersten Runde aus, bezwungen von den Deutschen – und dem chinisischen Duo Ho Ping Tung und Han Han. Auch das Team Skandinavia, bestehend aus dem Dänen Tom Kristensen und dem Schweden Mattias Ekström konnte seinen Ruhm nicht mehren und schied der ersten Runde gegen die USA aus.

Schumi will auch die Einzelwertung

Michael Schumacher freut sich auf das morgige Race of Champions. Ein Sieg in der Einzelwertung fehlt noch in der Trophäensammlung des Kerpeners. "Die Athmosphäre hier in Peking gefällt mir sehr gut", sagte er. Wissend, dass China offenbar ein gutes Pflaster für ihn ist. Vor etwas mehr als drei Jahren gewann Schumacher zuletzt ein Formel 1-Rennen. Es war der Grand Prix von China.

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