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Rallye Dakar 2011 - Ergebnis 12. Etappe

Gottschalk und Al-Attiyah vor erstem Dakar-Sieg

Rallye Dakar 2011, Al-Attiyah, VW Race Touareg Foto: VW 119 Bilder

Bei der Rallye Dakar sind der Berliner Beifahrer Timo Gottschalk und sein Pilot Nasser Al-Attiyah (Katar) weiter auf direktem Kurs zu ihrem ersten Sieg.

14.01.2011

Die Vorjahreszweiten starten beim dritten südamerikanischen Dakar-Finale am Samstag (15.1.) in Argentinien mit einem komfortablen Vorsprung von 48:21 Minuten auf ihre Volkswagen-Teamkollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) in die letzten 181 Bestzeitkilometer Richtung Buenos Aires.

VW vor Dreifachsieg bei der Rallye Dakar

Wie im Vorjahr ist VW wieder auf dem Weg zu einem Dreifach-Erfolg. Der in der ersten Woche führende Vorjahressieger Carlos Sainz (Spanien), der am Donnerstag wegen eines Aufhängungsschadens mehr als 70 Minuten einbüßte, verteidigte mit seinem sechsten Tagessieg am Freitag (14.1.) seinen dritten Platz (Rückstand: 1:21:46 Stunden). Die Chancen des viertplatzierten Franzosen Stéphane Peterhansel (1:41:29 Stunden zurück) auf einen möglichen zehnten Dakar-Sieg wurden wegen einiger Reifenschäden am BMW X3 des X-Raid-Teams aus Trebur zu Nichte gemacht.

Die bisherige Königsetappe der 33. Rallye Dakar wurde wegen der von starken Regenfällen aufgeweichten Pisten für die Automobile von 555 auf 508 Kilometer verkürzt. Der zweifache Rallye-Weltmeister Sainz lieferte auf der vorletzten Entscheidung noch einmal eine Demonstration seines Könnens ab.

Sainz mit beeindruckender Leistung

Auf der zwölften Prüfung von San Juan nach Cordoba fuhr der 47-jährige Madrilene bei seinem sechsten Etappensieg einen Vorsprung von 2:43 Minuten auf De Villiers/Von Zitzewitz und 6:11 Minuten auf Al-Attiyah/Gottschalk heraus. "Ob Zweiter oder Dritter, das ist nun egal. Für mich hätte nur der Sieg gezählt", sagte der entthronte Titelverteidiger.

Dennoch freute sich Sainz über seinen insgesamt 23. Dakar-Tagessieg: "Wir hatten eine Menge Autos zu überholen. Glücklicherweise hielt sich der Staub in Grenzen und wir sind auf viel Mithilfe getroffen. Allein hinter einem der X-raid-BMW sind wir länger hängengeblieben. Als wir ihn überholt hatten, hatten wir einen Plattfuß und mussten ihn erneut passieren. Jetzt mit Stéphane Peterhansel mit 23 Dakar-Etappensiegen gleichauf zu liegen, ist eine schöne Sache. Ich muss mich bei meinen Mechanikern bedanken, die mir ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt haben."

Sein Teamkollege Al-Attiyah gab nach der Zieldurchfahrt zu, dass er zwischendurch schon von seinem ersten Dakarsieg geträumt habe: ""Heute die Konzentration zu wahren, war alles andere als einfach. Es war eine lange Wertungsprüfung, in der die Gedanken schon in die Zukunft abgeschweift sind. Wir haben aber dennoch schnell in den Rhythmus und in ein gutes Tempo gefunden, das möglichst wenig Risiko bedeutete. Morgen stehen noch einmal etwa 180 Kilometer Prüfung an. Ich hoffe, dass wir sie so komfortabel in Führung liegend genießen können und nicht nervös werden."

Kahle mit zehntem Tagessieg

Matthias Kahle und sein Beifahrer Thomas Schünemann fuhren auf der zwölften Dakar-Etappe ihren zehnten Tagessieg in der Buggy-Klasse ein. Damit sicherte sich das deutsche Duo vor der letzten Prüfung den zehnten Rang in der Gesamtwertung. Ihnen im Nacken sitzt der Niederländer Eric van Loon (Mitsubishi Racing Lancer). Mit ihm lieferte sich Kahle auf der zwölften Etappe ein spannendes Rennen, das der Deutsche am Ende des vorletzten Tages mit hauchdünnen sechs Sekunden für sich entscheiden konnte. Kahles Vorsprung auf van Loon beträgt jetzt 14.53 Minuten.

Marc Coma aus Spanien ist am vorletzten Rallyetag seinem dritten Dakar-Triumph nach 2006 und 2009 in der Motorrad-Wertung ein großes Stück näher gekommen. Mit seinem vierten Tageserfolg und seinem 27. Etappensieg vergrößerte er seinen Vorsprung leicht von 15:59 auf 16:36 Minuten auf seinen in der ersten Hälfte führenden französischen KTM-Kollegen Cyril Despres, dem Gewinner 2005, 2007 und 2010.

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