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Rallye-DM Oberland

Blaues Auge für Kahle

Foto: DRM

Hermann Gaßner feierte mit Beifahrer Siegfried Schrankl bei der Bayern-Rallye Oberland im Mitsubishi Lancer Evo VII den zweiten Gesamtsieg in seiner DRM-Karriere. Die extrem winterlichen Bedingungen machten vor allem dem deutschen Meister Matthias Kahle zu schaffen.

14.03.2005

Sechs seriennahe Mitsubishi Lancer belegten am Ende die ersten sechs Ränge beim Saisonauftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft in Schongau (11.-12.3.). Routinier Hermann Gaßner bestritt bereits seine dritte Schnee-Rallye in diesem Winter und spielte diesen Erfahrungsvorsprung auf den überwiegend vereisten Pisten gnadenlos aus.

Favorit Matthias Kahle mühte sich mit einem nagelneuen Skoda Fabia WRC ab, der auf dem Papier dem Sportgerät Gaßners klar überlegen ist, doch fehlte es bei Skoda an allem: Das Auto wurde erst drei Tage vor Rallye-Beginn aus Tschechien geliefert, es gab kaum Ersatzteile, keinen Ingenieur, keinen Test und keine Abstimmung von Fahrwerk und Antrieb.

Tabellenrang vier gerettet

Matthias Kahle fuhr ohne jede Vorbereitung die erste Schnee-Rallye seines Lebens und zahlte Lehrgeld. Zeitweilig über eine Minute nahm ihm Hermann Gaßner ab. Erst als Tauwetter einsetzte, knabberte Kahle am Vorsprung des Bayern, doch dann streikte das Getriebe. Mit dem zweiten Gang rettete sich Kahle als Siebter ins Ziel. Skoda-Sportchef Nikolaus Reichert konnte am Ende froh sein, dass dank des komplizierte Punktesystems im Championat noch den vierten Tabellenrang rettete.

einen glänzenden Auftritt boten dagegen die Gaststarter des Red Bull-Junior-Teams. Der Deutsche Quirin Müller holte sich den vierten Gesamtrang, Teamkollege Andreas Aigner wurde starker Zweiter. Dem Österreicher gelangen sogar drei Bestzeiten. Beide starteten nur zu Lernzwecken in Schongau. Erst beim deutschen WM-Lauf in Trier sind sie hier zu Lande wieder am Start.

In der Super 1600-Kategorie gewann Marcus Fahrner auf Anhieb seine Klasse beim Debüt mit dem Opel Corsa. Marken-Kollege Horst Rotter führte zwar zeitweilig mit einer Minute Vorsprung, musste aber mit einer defekten Antriebswelle die Segel streichen. Für Aufsehen sorgte Anton Werner, der einen Porsche GT3 an den Start brachte. Werner kämpfte tapfer mit den schweren Bedingungen, schied aber kurz vor Schluss aus.

Ergebnis Bayern-Rallye Oberland:

1. Gaßner/Schrankl, Mitsubishi: 1:49.22,5 min
2. Aigner/Gottschalk, Mitsubishi: +1.11,9 min
3. Steudten/Fuchs, Mitsubishi: + 2.51,9 min
4. Müller/Müller, Mitsubishi: + 3.11,3 min
5. Corazza/Rohte, Mitsubishi: + 3.16,4 min
6. Tosovsky/Slama, Mitsubishi: + 3.19,2 min
7. Kahle/Göbel, Skoda: + 4.53,8 min
8. Färber/Freiberger, Mitsubishi: + 5.57,5 min
9. Kaucik/Zorenic, Subaru: 6.39,1 min
10. Keskinen/Heikkilä: Mitsubishi: 7.09,7 min


DRM-Stand:

1. Gaßner/Schrankl: 40 P.
2. Steudten/Fuchs: 35 P.
3. Corazza/Rothe: 27 P.
4. Kahle/Göbel: 25 P.
5. Zehetmaier/Breuer: 22 P.
6. Fahrner/Wenzel: 21 P.
7. Färber/Freiberger: 20 P.
8. Steinacker: 20 P.
9. Keskinen/Heikkylä: 18 P.
10. Burkart/Geilhausen: 15 P.

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