Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Das Abenteuer hat begonnen

Am 4. März fiel der Startschuss zur verrücktesten Rallye Deutschlands. 35 Rallye-Teams machen sich auf den Weg nach Westafrika. Der Clou: Nur Uraltgebrauchtwagen treten die dreiwöchige Reise an.

10.03.2006 Markus Stier

Aus Gambias Hauptstadt Banjul war eigens Polizeipräsident Ousman Sonko zum Altmarkt in Dresden angereist, um als Schirmherr die 35 Teams auf die Reise zu schicken. Das Starterfeld der vom gemeinnützigen Verein "Breitengrad" organisierten Abenteuer-Reise reicht vom mickrigen Lada 1600 bis zu diversen Mercedes-Transportern. Die Teilnehmer sind samt und sonders Amateure - vom braven Beamten bis zum Kneipier.

Die Dresden-Dakar-Banjul-Challenge führt durch sieben Länder und über 7.000 Kilometer. Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt Dresden startete die Rallye zu einem Prolog in der Innenstadt des Elb-Florenz am 4. März. Am 9. März begann für die Teilnehmer dann das große Abenteuer. Das Reglement schreibt lediglich vor, dass die Autos 80 km/h schaffen müssen und nicht zu teuer (möglichst 500 Euro) sein dürfen. Eine dreiwöchige Rallye mit einem Budget von unter 1.000 Euro zu bestreiten ist rekordverdächtig.

Geld verfahren statt versaufen

"Das Geld, was wir versaufen, können wir ja auch mal sinnvoll für einen guten Zweck verschleudern", sagt Gastwirt Ingo Schneider, der die Rallye konsequenterweise mit seinem Stammgast Holger Vogel in einem Mercedes 190, Baujahr 1987, in Angriff nimmt. Tatsächlich sehen die Teams ihre Sportgeräte nach drei Wochen mit diversen Zuverlässigkeits- und Navigationsprüfungen nie mehr wieder. Sie werden vom Polizeipräsidenten in Banjul zugunsten eines Krankenhauses versteigert.

Am 9. März machte sich die Karawane dann auf den Weg nach Afrika. Erster Zwischenstopp war das mondäne Hotel Adler in Hinterzarten, wo die Teilnehmer zum Buffet mit Schwarzwälder Spezialitäten geladen waren. Entgegen mancher Hoffnung waren die angetretenen Schwarzwald-Mädels allerdings nicht zur Verkostung freigegeben.

Die ersten Pannen schon auf der ersten Etappe

Auf dem Weg zum ersten Etappenziel in Mulhouse war ein Team bereits bis nach Mitternacht verschollen. Eine Mitsubishi-Colt-Mannschaft musste bereits das Getriebe wechseln. Auf dem Weg von Dresden ins Elsass blieb so mancher Auspuff auf der Strecke liegen. Bei einem Opel machte die Zündspule schlapp, ein Audi-Team schleppte die Havarierten bis zur Werkstatt. Am Freitag (10.3.) kämpft sich der tapfere Tross 800 Kilometer weiter nach Süden.

auto motor und sport.de wird permanent berichten, wie sich die verrückteste Rallye des Jahres durch Afrika kämpft. Wer mehr über die Rallye Dresden-Dakar-Banjul wissen möchte, wird unter http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.de fündig. Wir empfehlen vor allem einen Blick auf dieTeilnehmerliste.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden