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Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Das wahre Abenteuer

Foto: Breitengrad e.V.

Am 9. März startet in Dresden die etwas andere Rallye Dakar. Mit uralten Gebrauchtwagen kämpfen sich 50 Teams in drei Wochen von der Elbe an den Gambia-Fluss. Neben dem Abenteuer dient die Aktion einem guten Zweck. Die Autos werden im Ziel in Banjul zugunsten eines Krankenhauses versteigert.

26.01.2006 Markus Stier

Mit vier 300 PS starken Prototypen, einem halben Dutzend Service-Lkw und einer Mannschaft von 70 Leuten die Rallye Dakar in Angriff nehmen kann jeder. Der Verein Breitengrad e.V. in Dresden veranstaltet in diesem Frühjahr das größere Dakar-Abenteuer.

Die Autos sollen nach Möglichkeit nicht mehr als 500 Euro kosten. Die Vorbereitung sollte 100 Euro nicht übersteigen. Gemeldet sind Boliden vom Schlage eines 1600er Lada bis zum Brezel-Käfer. Das technische Reglement ist überschaubar: Das Sportgerät sollte einen Topspeed von mindestens 80 km/h schaffen.

Die Dresden-Dakar-Banjul-Challenge führt durch sieben Länder und über 7.000 Kilometer. Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt Dresden startet die Rallye zu einem Prolog in der Innenstadt des Elb-Florenz am 4. März. Am 9. März starten die Teilnehmer dann zum großen Abenteuer.

Über den Atlas und durch die Wüste

Auf der Strecke durch Deutschland, Frankreich, Marokko, West-Sahara, Mauretanien und Senegal bis nach Gambia überqueren die Teilnehmer das Atlas-Gebirge, kämpfen sich vom Atlantik durch die Wüste und wieder zurück, arbeiten sich durch die Sahelzone und müssen unterwegs verschiedene Orientierungs- und Geschicklichkeitsprüfungen meistern.

Unterwegs sind die Teams weitgehend auf sich gestellt. Der Veranstalter begleitet die Rallye mit einem Service-Fahrzeug, das den Pannendienst übernimmt. Die Rallyeautos sollten auch deshalb keinen allzu großen Wert haben, da die Teilnehmer ihre Boliden nach der Zielankunft 28. März in Gambias Hauptstadt Banjul nie mehr wiedersehen. Sie werden nach Staatsempfang und Siegesparty (Organisator ist eine lokale Brauerei) unter Schirmherrschaft der lokalen Regierung versteigert. Der Erlös geht an ein Krankenhaus. Am 30. März gehen die ersten Flüge zurück.

Eine Dakar für weniger als 1000 Euro

Das Startgeld kostet 690 Euro. Bisher haben sich 28 Teams angemeldet. Maximal 50 Autos kann die Organisation bewältigen. Es sind also noch Plätze frei. Interessenten können sich bei http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.de informieren und anmelden.

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