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Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Nudisten und Fata Morganas

Foto: Breitengrad e.V.

Die endlose Steinwüste der Westsahara zermürbt die Gehirne und sorgt für Trugbilder. Ein Team macht unliebsame Bekannschaft mit Gegenverkehr und die Armee sieht sich plötzlich mit Nudisten konfrontiert.

21.03.2006 Markus Stier

Mancher, der durch Hitze und Staub eine zauberhafte Bergformation fotografieren wollte, stellte bei näherer Betrachtung fest, dass sich das gleiche Bild wie vor einigen Kilometern bot.

Die Beifahrer versuchten auf der an der nervzehrenden und monotonen Piste für Abwechslung und Erheiterung zu sorgen, indem sich ihren Chauffeuren in einer der langgestreckten Kurven ein hektisches "Scharf Links" zuriefen.

Weniger spaßig ist das Überholen oder die Begegnung mit Gegenverkehr auf der über tausende Kilometer einspurigen Straße. Das Team "Showbox" kollidierte mit einem Lkw und wurde von der Straße gedrängt.

Spanner in Uniform

Als Belohnung winkten Rastplätze direkt am Atlantik, an denen die Exhibitionisten unter den Teilnehmern spontan nackt ins Wasser sprangen. Dabei wurden sie zweifellos von den zahlreichen Militärposten mit ihren riesigen Ferngläsern beobachtet. In Westsahara sind 28.000 Soldaten stationiert, die pausenlos die Küste und Nachbar Algerien observieren.

Nach 570 Kilometern erreichte die Rallye am Abend den Campingplatz von Dakhla. Vor der Durchquerung der mauretanischen Sandwüste steht für Mensch und Maschinen ein Ruhetag an.

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