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Ende 24h-Rennen Le Mans 2012

Audi-Podium mit Hybrid-Sieger

24h-Rennen LeMans Foto: dpa 39 Bilder

Erstmals gewinnt mit dem Audi R18 e-tron quattro ein Hybrid-Rennwagen den Langstreckenklassiker in Le Mans. Hinter dem Polesetter überquert nach 24 Stunden das Schwestermodell vor dem Diesel-R18 die Ziellinie und macht den vierten Dreifachsieg für Audi perfekt. Konkurrent Toyota fiel nach einem schweren Unfall und Defekt aus.

17.06.2012 Carsten Rose, dpa

Faszinierenden Motorsport bot die 80. Auflage des 24h-Rennens von Le Mans, bei dem selbst die Favoriten nicht von Ausfällen und Unfällen verschont blieben. Am Ende konnte Audi den elften Gesamtsieg feiern. Nach 378 Runden überquerte der Audi R18 e-tron quattro der Vorjahressieger André Lotterer, Marcel Fässler und Bénoît Tréluyer als erster die Ziellinie. Gefolgt vom LMP1-Schwestermodell mit Diesel-Hybridtechnik, das von Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish pilotiert wurde.

Vierter Audi-Dreifachsieg in Le Mans

Komplettiert wurde das vierte Audi-Podium nach 2000, 2002 und 2010 von Le-Mans-Rookie Marco Bonanomi, Oliver Jarvis und Mike Rockenfeller im konventionell angetriebenen Audi R18 ultra. Mit acht Runden Rückstand sicherte sich das Privatteam Rebellion mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Nick Heidfeld noch Platz vier vor dem zweiten R18 mit Dieselantrieb.

Pech für Toyota in Le Mans

Konkurrent Toyota kehrte nach über einem Jahrzehnt Abstinenz mit zwei Prototypen auf den 13,629 Kilometer langen Kurs in Le Mans zurück. Beide Autos erreichten aber nicht das Ziel, stattdessen landete der britische Pilot Anthony Davidson mit einer schweren Verletzung im Krankenhaus. Sein Toyota war beim Überholen nach einer Berührung durch einen GT-Ferrari abgehoben und hatte sich überschlagen. Der Wagen schleuderte danach auch noch in die Reifenstapel. "In einem französischen Hospital zu liegen mit einem gebrochen Rücken ist nicht das, was ich mir zum jetzigen Rennzeitpunkt vorgestellt hatte", twitterte Davidson noch in der Nacht auf Sonntag. Die Diagnose ergab: Bruch des elften und zwölften Rückenwirbels. Heilungsdauer rund drei Monate. Der zweite Toyota schied mit einem Defekt vorzeitig aus.

Fehler kostet Audi den Vierfacherfolg

Damit war der Weg vor über 200.000 Zuschauern für die vier Audi frei, die am Morgen sogar das Feld anführten. Wie im Vorjahr fuhr das Trio mit Lotterer, dem Schweizer Marcel Fässler und dem Franzosen Bénoît Tréluyer von der Pole los und gab die Führung lange nicht ab. Nach einem Boxenstopp rund 6 Stunden vor dem Rennende setzte sich aber Le-Mans-Rekordsieger Kristensen an die Spitze. Zwei Stunden später wechselte sich die Führung der beiden Teams wieder ab. Beide schenkten sich nichts. "Wie haben echtes Rennfahren gezeigt", betonte Lotterer.

In der Schlussphase herrschte allerdings Hochbetrieb in der Audi-Garage. Zuerst setzte Marc Gené seinen Audi in die Reifenstapel, danach erwischte es Allan McNish, der im Vorjahr einen kapitalen Crash wie durch ein Wunder unverletzt überstanden hatte. Der mögliche Vierfacherfolg für die Audi-Flotte war damit futsch.

Schnellster LMP2-Wagen auf Platz acht

Hinter dem Audi R18 landet der LMP1-Honda-HPD vom Team JRM auf Gesamtrang sechs vor dem LMP2-Honda-HPD mit der Startnummer 44, der mit 24 Runden Rückstand auf dem Hybrid-Audi den Klassensieg holt. Dich gefolgt von den drei LMP2-Oreca-Nissans der Teams Thiriet by TDS Racing, Pecom Racing und Signatech Nissan.

Ferrari führt die GT-Klasse an

Ferrari hat mit den 458 Italia seine Doppelführung durch die Teams AF Corse (Nummer 51) und Luxury Racing (Nummer 59) am Rennende behalten. Mit 42 Runden Rückstand auf den Gesatmsieger fuhr Fisichella auf Rang 17. Hinter den italienischen Sportwagen konnte sich der Aston Martin Vantage V8 den dritten Platz in der GT-Pro-Klasse sichern.

Die GT-Amateurwertung gewann die Chevrolette Corvette C6 ZR1 vom Team Larbre Competitione vor dem Porsche 911 RSR mit der Startnummer 67, der in der letzten Rennrunde noch einen Reifenschaden hatte und in die Box musste.

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