Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
auto motor und sport TV

Robby Gordon bei der Dakar 2010

Der Mann mit dem Monster-Hummer

Robby Gordon ist auf jedem Terrain zuhause. Dabei kennt der Mann aus Kalifornien stets nur eine Gangart - Vollgas. Anfang Januar tritt der US-Boy zum vierten Mal mit seinem Monster Hummer bei der Dakar an. Wir stellen Ihnen Pilot und Bolide einmal genauer vor.

Bilder
‹ zurück Bild 1 von 36 weiter ›
Foto: Toyo

Schwarz, breit, kantig - Robby Gordon lässt seinen Monster-Hummer fliegen.

Schwarz, breit, kantig - Robby Gordon lässt seinen Monster-Hummer fliegen.
Schwarz, breit, kantig - Robby Gordon lässt seinen Monst... Robby Gordon kennt nur eine Pedalstellung. Vollgas. Der Sponsor ist Programm - der Hummer ist ein wahres Mons... Unter dem rusikalen Kleid steckt moderne Offoad-Technik. Zum vierten Mal tritt Gordon mit dem Hummer an, insgesamt... Das schwarze Ungetüm pflügt sich durch die Wildnis. Nur fliegen ist schöner - je rauer die Landschaft desto ... Robby Gordon und sein Monster sind bei den Fans besonders... 2010 wird das Team des US-Boys gleich drei Boliden an den... Der Ur-Hummer wurde ursprünglich vom US-Militär für de... Der Hummer H3 Racetruck ist ein würdiger Nachfolger. Bei Testfahrten in Arizona wurde der Bolide noch einmal v... Gegenüber dem Vorjahr hat er ein paar Kilo abgespeckt. Auch mit dem Setup und der Zuverlässigkeit zeigte sich G... Aerodynamisch gibt es sicherlich noch Optimierungsbedarf. Da bei der Dakar nur selten auf Asphalt gefahren wird, ko... Der Hummer musste sich schon bei verschiedenen Veranstalt... Ob Schlamm oder Gras - der H3 Prototyp kommt überall durch. Und Robby Gordon ist nicht gerade bekannt für eine mater... Auch die Service-Trucks für die Dakar 2010 sind neu. Team Dakar USA. Dabei hat Robby Gordon mit seinem Hummer schon eine beweg... 2005 wurde der erste Prototyp auf der Sema in Las Vegas p... Bei Tests zeigte der Bolide schnell sein Potenzial. Damals war der H3 noch in rot-weiß lackiert, aber kaum w... Bei der Hummer-Premiere kam Gordon 2006 allerdings nicht ... Ein defekter Kühler sorgte nach der neunten Etappe für ... Das reichte allerdings aus, um die Herzen der Fans im Stu... Neben seinem Dakar-Projekt rockt der Kalifornier auch die... 2009 sicherte sich Gordon in seinem Chevy den Gesamtsieg. Das Baja-Vehikel ist kaum weniger brachial als der Dakar-... Die Rallyes auf dem amerikanischen Kontinent gehen meist ... Gefahren wird nicht selten auch in die Nacht. Mit Licht ist man in der Wüste sicherer unterwegs. Gordons drittes Standbein ist die NASCAR-Serie, wo der 39... Als sein wichtigstes Rennen bezeichnet Gordon aber immer ...

Egal ob Straßenkurse, NASCAR-Ovale oder die raue Wildnis der Marathon-Rallyes - Robby Gordon ist mit jedem Geläuf bestens vertraut. Wenn in Argentinien am 2. Januar die ersten Wertungskilometer der Dakar absolviert werden, sitzt das Multitalent wieder in seinem brachialen Hummer - und feiert nebenbei seinen 40. Geburtstag.

Mehr zum Thema
Nasser Al-Attiyah
Rallye Dakar 2010 Das große Abenteuer über 9.000 Kilometer
VW Race Touareg Tracktest mit dem Dakar-Rallye-Auto
Dakar 2010 Hummer-Pilot Gordon schlägt die Favoriten
Schlagworte

Hummer · Dakar · Robby Gordon · H3 · Monster · Baja

Gordon will ersten Sieg bei der Dakar

Für eine ausgelassene Party wird allerdings nicht viel Zeit bleiben, wenn der Amerikaner die legendäre Wüstenrallye zum vierten Mal in seinem monströsen Offroader unter die Räder nimmt. Gordon hat ambitionierte Ziele. 2010 will der frischgebackene Champion der SCORE US-Offroadserie bei der Dakar noch einmal richtig angreifen. "Die Dakar ist unser wichtigstes Offroad-Rennen. Wir versuchen das härteste Rennen der Welt zu gewinnen", ließ der selbstbewusste Kalifornier verlauten.

Neben seinen Einsätzen in Baja- und Nascar-Rennen verbrachte Gordon zuletzt knapp zwei Wochen in den Wüsten Arizonas, um seinen Hummer auf die härteste Rallye der Welt abzustimmen. Seit dem ersten Start im Jahr 2006 wurde das brachiale Monster-Vehikel mit der auffälligen Lackierung immer weiter perfektioniert. Ein leichteres Chassis, ein besseres Setup und eine höhere Zuverlässigkeit sind das Resultat des ambitionierten Entwicklungsprogramm. Drei Wochen vor dem Start in Buenos Aires ist Gordon bereit.

Mit Monster-V8 gegen die Diesel-Armada

Der Hummer-Prototyp hat nur noch wenig mit dem Straßenmodell des zuletzt von Wirtschaftskrise und Öko-Trend arg gebeutelten Autobauers gemeinsam. Nur das V8-Aggregat des H3 Race-Hummers basiert laut Hersteller auf dem Serien-Triebwerk. Ein leiser und sparsamer Diesel, wie ihn die Konkurrenz verwendet, wäre für die treue Fangemeinde des Vollgasjunkies auch undenkbar. Im Chassis-Aufbau ähnelt der Dakar-Hummer dem Chevy-Truck, mit dem Gordon bei der Baja antritt. Allerdings muss der H3 Racetruck im Gegensatz zu seinem nicht weniger brachialen Pendant mit weniger Federweg auskommen, ist aber dafür mit Front- und Seitenscheiben sowie einer Klimaanlage ausgestattet.

Die Konkurrenz hat über den langen Sommer allerdings auch nicht geschlafen. Die VW-Armada mit den im Vorjahr siegreichen Race Touaregs ist sicherlich auch 2010 der große Favorit auf den Gesamtsieg in Südamerika. Auch die BMW X-Raid Mannschaft um Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel hat aufgerüstet.

Offroad-Talent liegt in den Gordon-Genen

Gordon muss sich allerdings nicht verstecken. Auch er kann schon auf einige Achtungserfolge bei der Dakar verweisen. Der überraschende dritte Platz 2009 sollte den etablierten Konkurrenten eine Warnung sein. Gordon trug sich als erster US-Amerikaner überhaupt mit einem Etappensieg in die Dakar-Geschichtsbücher ein. Seine Premiere feierte der Sohn der Offroad-Legende "Baja-Bob Gordon" im Jahr 2005. Damals ging er im VW Race Touareg an den Start und wurde auf Anhieb Zwölfter.

2010 wird Gordon Jr. mit einem dreiköpfigen Team antreten, um den etablierten Teams das ein oder andere Bein zu stellen. "Zwei Autos sind schon unten. Mein Truck fliegt erst am 21. Dezember nach Argentinien", erklärt der 39-Jährige. Zu Weihnachten gönnt er sich zuhause noch ein paar Stunden Ruhe. Die hat er sich wahrlich verdient: Nach 15 Tagen Dakar zu Jahresbeginn, 38 Nascar-Rennen plus All-Star-Lauf, Daytona Shootout und fünf Baja-Wüstenrallyes beginnt die neue Saison für den Weltenbummler schon am Neujahrstag in Buenos Aires.

Autor: Tobias Grüner
Alle mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Kommentare müssen erst von der Redaktion freigeschaltet werden.

Bitte tragen Sie den Text des Bildes (ohne Leerzeichen) in das Feld ein.

Code nicht erkennbar? Neuen Code erzeugen
Zeichen verbleibend
auto motor und sport-TV

Porsche-Tuner 9ff im Portrait

Ratgeber
Teaser Formel 1-Gewinnspiel
Topstories


Formel 1-Blog: Bahrain... here we come!
Von Tobias Grüner Jetzt gehts los. Endlich. Die Winterpause war einfach viel zu lang. Die Testfahrten? Keine echte Ersatzdroge. In Bahrain geht es um Siege und WM-Punkte, und das ist bekanntlich das einzige, was zählt. Das Formel 1-Fahrerlager ist wie eine große Familie. Schon auf dem Anflug nach Bahrain mehr...

Bild des Tages
Die besten Fotos im März
Mercedes-Benz 300 SLR Mille Miglia
Letzte Runde 50
Historischer Motorsport
Rein & los - drei Rennwagen-Angebote


VW