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Schumi beim Race of Champions

Foto: ROC 21 Bilder

Michael Schumacher begibt sich auf Abwege. Der möglicherweise bald siebenmalige Formel 1-Weltmeister tritt im Dezember beim Race of Champions in Paris gegen die besten Rallye-Fahrer der Welt an.

27.07.2004

Wenn sich traditionell Anfang Dezember die besten Rallye-Cracks beim Race of Champions im Parallelrennen gegen die Uhr und gegen ihre Rundstreckenkollegen messen, wird 2004 auch Michael Schumacher dabei sein. Der sechsmalige Weltmeister gab Organisatorin Michele Mouton und ihrem Partner Fredrik Johnson die Zusage.

"Wir sind völlig aus dem Häuschen, dass Michael Schumacher unsere Einladung angenommen hat", sagt Mouton, 1982 selbst Rallye-Vizeweltmeisterin. "Ich freue mich wirklich auf das Race of Champions. Ich habe es schon öfter im Fernsehen gesehen. Es sieht aus, als könnte das großen Spaß machen", sagt Schumacher.

Weltmeister gegen Weltmeister

Dem Formel 1-König den Spaß verderben will der amtierende ROC-Sieger Sébastien Loeb. Der Elsässer ist auf dem besten Weg, sich in diesem Jahr erstmals die Krone in der Rallye-WM aufzusetzen, damit treten beim ROC beide Automobil-Weltmeister gegeneinander an. Michele Mouton reibt sich schon die Hände: "Die besten Rallyefahrer der Welt wollen sich sicher nicht von einem Rundstreckenfahrer schlagen lassen, selbst wenn er ein sechsfacher Weltmeister ist."

Um den Tag perfekt zu machen, fehlt nur noch Moto-GP-Champion Valentino Rossi. Der Zweirad-Artist hat das ROC bereits 2002 mit Erfolg (Halbfinale) bestritten und verhehlt nicht seine Neigung zum Rallyesport.

Deutsche Mannschaft chancenlos

Das Race of Champions wird seit 1988 ausgetragen. Der ursprünglichen Idee, zum Jahresende die besten Rallye-Fahrer auf einem Schotter-Parallelkurs im Ko-System gegeneinander antreten zu lassen, um den Meister der Meister zu ermitteln ist die Veranstaltung längst entwachsen.

Seit drei Jahren treten auch Motorrad-Fahrer und Rundstrecken-Piloten gegeneinander an. Die letzte Attraktion die sich das Duo Mouton und Johnson ausgedacht hat, ist die Nationenwertung, bei der jeweils ein Motorrad, ein Rundstrecken- und ein Rallyefahrer eines Landes ein Team bilden. Die deutsche Besetzung Armin Kremer, Sven Heidfeld und Alex Hofmann war allerdings im Vorjahr ziemlich chancenlos.

Zur Feier des Jahres verlässt das ROC sein angestammtes Terrain. Statt im kanarischen Naturstadion bei Telde auf Gran Canaria findet das große Kräftemessen am 4. Dezember im Pariser Stade de France statt. Die sonstige Fußballarena fasst 77.000 Zuschauer und war im vergangenen Winter bereits Schauplatz eines Eisrennens.

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