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Sicherheit

Harte Strafen für Sünder

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Nachdem 2006 zwei Zuschauer ums Leben gekommen waren, richtete der Veranstalter ASO sein Augenmerk im kommenden Jahr verstärkt auf die Zuschauersicherheit.

02.01.2007

Cheforganisator Etienne Lavigne ließ die Route so bauen, dass nur noch drei Etappen in der dichter besiedelten Sahel-Zone stattfinden, wo sich 2006 zwei schwere Unfälle mit Todesfällen unter den Zuschauern ereigneten. Weil die Sicherheit auf dem abschließenden Rundkurs am 21. Januar in Dakar laut Veranstalter ASO nicht zu gewährleisten war, verkürzte man den Parcours bereits im Vorfeld von 31 auf 16 Kilometer.

In einigen Ortsdurchfahrten soll statt bisher 50 km/h künftig Tempo 30 gelten. Die örtlichen Ordnungskräfte sollen erheblich stärker in  die Organisation und Absperrung der Strecken eingebunden werden. Eine Reihe von Vorausfahrzeugen soll gefährliche Zonen vor der Durchfahrt der Teilnehmer absperren. Die Besatzungen der Vorauswagen arbeiten mit den lokalen Ordnugsbehörden zusammen und können so auch mit der lokalen Polizei an neuralgischen Punkten eingreifen.

In lokalen Radio-Sendern wird ebenso auf die Gefahren hingewiesen wie in einem Comic-Strip, der insbesondere an Kinder und Jugendliche entlang der Strecke ausgegeben wird.

Tempolimit für Service-Laster

Die Renn-Trucks haben einen eingebauten Tempobegrenzer auf 150 km/h, Sevice-Lkw dürfen lediglich 90 km/h schnell fahren. Die Service-Crews sind mit ihren schwerfälligen Geräten häufig in großer Eile. 2006 verursachte auch ein Sevice-Truck einen Unfall mit Todesfolge.

Dementsprechend drohen nun drakonische Sportstrafen. Bei einem ersten Tempoverstoß über 20 km/h sind 500 Euro fällig. Im Wiederholungsfall wird das Auto für einen Tag stillgelegt, bei einem weiteren Verstoß wird der Lkw aus dem Verkehr gezogen.

Trotz aller Regelverschärfungen ist der Veranstalter vor allem auf die Eigenverantwortung seiner Teilnehmer angewiesen. Etienne Lavigne macht sich keine Illusionen: "Eine komplett sichere Dakar ist nicht zu gewährleisten."

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