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Team PSR

Zwei Eisen im Feuer

Foto: 24h-rennen.de 67 Bilder

Das Team PSR hat für das 36. ADAC Zurich 24h-Rennen gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Zum einen ist dies die neu aufgebaute Corvette Z06 aus dem Hause Chevrolet und zum anderen der neu konzipierte Volvo S60.

02.05.2008

Für den Amerikaner zählt bei seiner Premiere erst einmal eins: Ankommen! Das Ziel für den Skandinavier ist hingegen klar definiert: Klassensieg! Zwar war man mit dem Schweden schon in den Jahren zuvor sehr erfolgreich, dieses Jahr steht allerdings ein großer Umbruch an.

"Ater Schwede!"

Diese Veränderung besteht darin, dass man voraussichtlich in die SP3 Klasse wechseln will. Dieser Wechsel soll in gewisser Weise eine Hommage an den stets zuverlässigen Volvo darstellen, denn die kommende Saison wird wohl gleichzeitig auch die letzte des skandinavischen Boliden auf der Nordschleife sein. Dies bestätigt Berk: "Unser Ziel ist es dem "alten Schweden" zu einem schönen Abgang zu verhelfen." Auch wenn der geplante Wechsel in die Klasse SP 3 kein leichter sein wird, bleibt die Zielsetzung unverändert: "Natürlich kann unser Ziel auch dieses Jahr nur der Klassensieg sein", erklärt Berk selbstbewusst.
Erfolgsquartett

Für die Fahrerzusammenstellung hat Berk ebenfalls schon seine Wunschkandidaten im Hinterkopf: „Wir versuchen das Erfolgsquartett aus den vergangenen Jahren erneut an den Start zu bringen". Eine Zusage des Kölners Ulli Andree liegt dem Teamchef schon vor. Zu dem übrigen Wunschquartett gehören unter anderem Juppi Bermes und Andy Middendorf.

US-Power

Ein weiteres sehr spektakuläres Projekt von PSR ist die Corvette Z06. Die "Vette" wird dieses Jahr zum ersten Mal eingesetzt. Der Teamchef ist schon voller Vorfreude: "Die Corvette ist etwas Spannendes und Neues. Alles was neu ist, ist auch eine neue Herausforderung". Die Vorgabe fällt im Vergleich zum Volvo ebenfalls etwas anders aus: "Wir sind erst einmal froh, wenn wir am Ende die schwarz-weiß karierte Flagge sehen dürfen. Unser Ziel ist es, dass wir die 24 Stunden kontinuierlich durchfahren", berichtet Berk.

Durstlöscher gesucht

Ein großes Augenmerk bei der Entwicklung des Amis liegt auf dem Verbrauch, denn die amerikanischen Muscle-Cars haben zwar jede Menge Pferde unter der Haube, jedoch sind diese auch sehr durstig. "Wir rechnen damit, dass wir im Schnitt eine Runde weniger fahren können, als beispielsweise die Porsche", prognostiziert der Teamchef. Spannend wird auch der Vergleich mit den "Vetten" der anderen Teams. Dies sieht auch Danny Berk so: "Alle haben die Aufgabe für eine möglichst gute Standfestigkeit zu sorgen. Es wird interessant sein, zu beobachten wer diese Aufgabe am besten meistert."
Meilenstein setzen

Pilotieren soll den "Chevy" Fredy Lienhard jr.. Abschließend wagt Danny Berk noch einen Blick nach vorne: "Mit der Corvette wollen wir dieses Jahr einen ersten Meilenstein bei den 24 Stunden auf der Nürburgring Nordschleife setzen. Für die Zukunft visieren wir natürlich die vorderen Plätze an."

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