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Tesla Model S GT für Electric GT-Serie

Der erste Elektro-GT-Renner

Tesla Model S GT - Electric GT - 2016 Foto: Electric GT 30 Bilder

Der Elektro-Antrieb soll künftig auch im GT-Sport Einzug halten. Mit dem Tesla Model S GT wurde nun der erste Sportwagen für den Renneinsatz vorgestellt. Schon 2017 sollen 20 der surrenden GT-Renner in der „Electric GT“-Serie gegeneinander antreten.

10.11.2016 Tobias Grüner 4 Kommentare

Die Formel E hat sich bereits seit einigen Jahren etabliert. Nun soll auch der GT-Sport elektrisch werden. Die im März 2016 gegründete „Electric GT“-Serie steht bereits in den Startlöchern. Für das Jahr 2017 wurden 7 Rennveranstaltungen in Europa angekündigt. Und auch das Einsatzfahrzeug ist bereit für den Renneinsatz: ein Tesla Model S in der P85+ Variante.

Tesla Model S GT mit Rennsport-Technik

Für den Einsatz auf der Rennstrecke musste das Serienfahrzeug natürlich in vielen Bereichen umgebaut werden. Bis auf den Heckflügel und die breiteren Kotflügel hielten sich die Änderungen in Sachen Aerodynamik aber in Grenzen. Auffälliger sind da schon die Modifikationen im Innenraum. Alles was für den Renneinsatz nicht gebraucht wird, flog raus.

Um das FIA-Zertifikat zu bekommen mussten allerdings einige Sicherheitseinrichtungen eingebaut werden. So verfügt die GT-Version des Tesla Model S über einen Überrollbügel und eine Feuerlöschanlage. Drin geblieben ist übrigens auch das große Display auf der Mittelkonsole. An der elektronischen Steuerung des Fahrzeugs wurde nichts geändert.

Auch der Antrieb blieb unverändert. Bei 416 PS und einem Drehmoment von 600 Newtonmetern ist beim Tesla Model S schon in der Serie ausreichend Leistung vorhanden. Die Veranstalter betonen, dass die Beschleunigung besser sei als bei den meisten anderen konventionell angetriebenen GT-Autos. 3,2 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h sprechen eine eindeutige Sprache.

Electric GT-Serie startet 2017 mit 20 Tesla Model S GT

GT-Renner mit Verbrennungsmotoren werden allerdings nicht im direkten Vergleich gegen die neue Elektro-Konkurrenz antreten. Dafür sind die Konzepte zu verschieden. Weil es sonst noch keine E-GT-Modelle gibt, wird die erste Saison wie bei einem Markenpokal ausgetragen. Das Starterfeld soll 20 Tesla Model S GT umfassen.

Geplant sind 7 Veranstaltungen in Europa. Jeweils 2 Rennen sollen an einem Wochenende stattfinden. Gefahren wird über eine Distanz von 60 Kilometern. Um den umweltfreundlichen Charakter der Rennserie zu betonen, werden die Autos zwischen den Sessions mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen „betankt“.

Um in Zukunft eine größere Markenvielfalt im Starterfeld zu gewährleisten, haben die Veranstalter alle Autobauer eingeladen, eigene Elektro-Autos zu GT-Rennern umzubauen. In unserer Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder von den ersten Testfahrten mit dem Tesla Model S in der GT-Version.

Neuester Kommentar

60km kommt mir auch in bisschen wenig vor, aber in Renntempo wird auch eine menge Energie vernichtet.
Die Renndauer dürfte dann irgendwo bei 30min liegen, da die Fahrzeuge nicht dauerhaft die 300kW nutzen können, weil die Motoren schnell zu heiß werden. Es gibt ganz neue taktische Möglichkeite durch das Spielen mit dem Wärmehaushalt des Motors. Das könnte tatsächlich spannend werden.

Kadjus 11. November 2016, 07:29 Uhr
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