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Tödliche Unfälle bei Transorientale

Foto: Transorientale 2008

Bei der Marathon-Rallye "Transorientale" ist es in dieser Woche zu zwei schweren Unfällen mit Todesfolge gekommen.

18.06.2008 Tobias Grüner

Bereits auf der fünften Spezialprüfung am Montag (16.6.) wurde der Chinese Xu Lang beim Versuch ein anderes Auto zu Bergen durch ein gerissenes Abschleppseil schwer verletzt. Am Dienstag mussten die Organisatoren den Tod des zweimaligen Dakar-Teilnehmers bekannt geben. Xu Lang galt als bester Rallye-Pilot aus dem Reich der Mitte.

Einen Tag später kollidierte Motorrad-Pilot Philipp Tonin auf der sechsten Spezialprüfung mit dem Truck der russischen Rallye-Mannschaft vom Team Kamaz mit Vladimir Chagin, Eduard Nikolaev und Sergey Sovostin am Steuer. Auch der Biker überlebte den Unfall nicht.

Die Veranstalter sagten daraufhin die Mittwochsetappe ab und ließen das Teilnehmerfeld im Konvoi zum nächsten Ziel nach Astana fahren. Gestartet wurde die Transorientale am 12. Juni in St. Petersburg. Über insgesamt 10.000 Kilometer führt die Route durch Kasachstan bis ins chinesische Peking.

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