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Toyota LMP1-Rennsport

Müder V8-Sauger, neuer Turbo?

Toyota TS040 - Le Mans-Vortest 2015 Foto: xpb 23 Bilder

Letztes Jahr war der LMP1-Toyota die Benchmark – jetzt fahren die Werksflitzer aus Köln hinterher. Warum? Interne Analysen beim Werksteam TMG haben ergeben: Der V8-Saugmotor ist schuld. Im Vergleich zu Porsche fehlen bei der Systemleistung 150 PS – unter Qualifikations-Bedingungen wie auch im Renntrimm.

02.06.2015 Marcus Schurig Powered by

Auf dem Ricard-Kurs in Südfrankreich verliert Toyota in einem einzigen 33 Sekunden langen Sektor, der aus zwei Geraden und einer langsamen Kurve besteht, 1,7 Sekunden auf Porsche – obwohl die Topspeeds identisch sind und bei der Beschleunigung kein großer Unterschied vorhanden sein kann, da in der LMP1-Klasse flächendeckend Traktionskontrollen verwendet werden.

Toyota braucht neuen Motor

Die Analyse nennt konkrete Zahlen, die gut zu den überragenden LMP1-Rundenzeiten passen: Porsche soll mit vollem Boost 1.300 PS haben, Toyota nur 1.150. Dass Toyota in Ricard die gleiche Topspeed schafft, ist dem geringeren Luftwiderstand geschuldet. Deshalb geht TMG davon aus, dass der Rückstand in Le Mans geringer ausfallen wird als in Spa.

Fakt ist: Toyota braucht einen neuen Motor, am besten mit Turboaufladung und schon nächstes Jahr. Das Problem: Die Entscheidung zum Motor wird in Japan getroffen – dort hat man noch nicht entschieden. Das könnte bedeuten, dass Toyota erst 2017 auf Turbotechnik wechseln kann.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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