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Viel Schrott und Datsun-Sieg bei historischer Safari

Foto: McKlein 41 Bilder

Titelverteidiger Rob Collinge gewann die härteste Oldtimer-Rallye der Welt. Drei Rallye-Weltmeister traten bei der zehntägigen Hatz durch Kenia und Tansania an und gingen leer aus.

12.12.2005

Von 48 Teilnehmern blieben am Ende 30 übrig, die die 4.500 Kilometer lange Strecke überstanden. Zugelassen zur zweiten historischen East African Safari-Rallye waren alle Autotypen bis zum Baujahr 1974, die jemals an der ursprünglichen Safari-Rallye teilgenommen haben.

Im Starterfeld fanden sich mit Juha Kankkunen (Datsun 260Z), Björn Waldegaard (Porsche 911) und Stig Blomqvist (Ford Escort) immerhin drei Rallye-Weltmeister. Doch die Altstars machten keineswegs das Rennen, alle drei fielen mit technischen Problemen zurück. Kankkunen musste kurz vor Schluss aufgeben, nachdem Beifahrer Juha Repo mit Kreislaufproblemen ausstieg. Waldegaard kämpfte sich auf Rang sieben vor, Stig Blomqvist wurde immerhin Zweiter.

Stig Blomqvist: "Typische Safari"

Den Sieg holte sich wie bei der ersten Ausgabe der historischen Safari 2003 der Kenianer Rob Collinge auf einem Datsun 260Z. Ein defektes Ventil ließ den Sechszylinder auf der vorletzten Etappe nur auf fünf Töpfen laufen, aber das hielt Collinge und Beifahrer Levithan nicht auf. Sie fuhren sogar eine Bestzeit und verteidigten die Führung bis ins Ziel in Mombasa.

Gegenüber 2003 erhöhten die Akteure Einsatz und Tempo beträchtlich. So endeten zahlreiche, liebevoll aufgebaute Oldtimer als Schrotthaufen. Zusätzlich kämpften die Teams durch die lange Trockenperiode in Kenia und Tansania mit extrem staubigen Pisten, in denen sich viele Autos festfuhren. Eine Etappe musste abgebrochen werden, nachdem sich das halbe Starterfeld hoffnungslos verirrt hatte.

"Es war eben eine typische Safari, wie in alten Zeiten", sagte Stig Blomqvist im Ziel. "Dieser Sieg ist noch viel süßer als beim letzen Mal. Schließlich sind wir gegen drei Weltmeister angetreten", schwärmte Sieger Collinge und lobte die Robustheit seines Datsun und die Qualitäten seines Fahrwerks. Dazu ist zu sagen: "Collinge baut die Stoßdämpfer unter dem Namen "Rob's Magic" selbst.

Mike Kirkland: "Alle hatten Spaß"

Veranstalter Mike Kirkland war zufrieden: "Ich finde es toll, dass alle so viel Spaß hatten. Sie haben ein wunderschönes Land gesehen. Sie haben alle versprochen, dass sie demnächst zum Urlaub machen wiederkommen." Dazu wäre zu erwähnen: Kirkland ist ein großer Reiseveranstalter in Kenia.

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