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VLN Rennen, 9. Lauf

Black Falcon gewinnt mit dem Mercedes SLS

VLN Nürburgring - 9. Lauf - 17. Oktober 2015 Foto: Stefan Baldauf 55 Bilder

Das Team Black Falcon holte den Sieg im neunten VLN-Lauf auf der Nordschleife vor den Busch-Zwillingen im neuen Audi R8. Der Porsche 911 GT3 R fuhr bei seiner Rennpremiere auf den dritten Rang.

17.10.2015 Bianca Leppert Powered by

In der Eifel ist der Winter eingekehrt. Bei eisigen Temperaturen im einstelligen Bereich froren die eingefleischten VLN-Fans rund um die Nordschleife beim neunten Lauf der Saison. Bereits zum dritten Mal sahen sie einen Mercedes SLS als Erstes über die Ziellinie fahren – zählt man nur die gewerteten Rennen und lässt das abgebrochene Auftaktrennen außen vor.

Pech für Rowe Racing

Nach vier Stunden jubelten Hubert Haupt, Adam Christoudoulou, Manuel Metzger und Yelmer Buurman vom Team Black Falcon. Ihr Sieg schien in keinem Moment gefährdet zu sein. Das Quartett unterstrich bereits mit der Pole-Position im Qualifying (8:01,443 Minuten), das man zum Favoritenkreis gehört und schnappte sich auch die schnellste Rennrunde. Im Rennen wählte man eine andere Strategie als die Verfolger von Rowe Racing und kam bereits sehr früh an die Box. Das zahlte sich aus.

"In der Mitte des Rennens haben wir gefightet, weil es etwas eng wurde", sagte Adam Christodoulou. "Beim letzten Stopp waren wir dann sehr schnell und hatten dadurch einen Vorsprung. Aufgrund der Code-60-Phase weißt du auch nie genau, wie sich das am Ende ausgeht. Auf der letzten Runde wurde auch der Sprit etwas knapp."

Doch man konnte schließlich Druck rausnehmen, denn der Zweitplatzierte Mercedes SLS von Rowe Racing musste 18 Minuten vor Rennende mit defektem Radlager aufgeben. Die Mannschaft hatte schon am Vortag Pech. Das Auto wurde bei einem Ausrutscher auf einer Ölspur stark beschädigt.

Dadurch rutschten die Busch-Zwillinge auf den zweiten Rang vor. Die Sieger des vorangegangenen Rennens waren zum ersten Mal mit dem Audi R8 LMS der neuesten Generation unterwegs und wurden wieder von Audi-Werksfahrer Marc Basseng unterstützt.

"Es ist wirklich ein tolles Auto und einfacher als der Vorgänger zu fahren", lobte Marc Busch, für den es mit Bruder Dennis der dritte Podiumsplatz in Folge war. Basseng bläst ins gleiche Horn: "Das ist wirklich ein Top-Ergebnis. Seit dem 24h-Rennen ist das Auto noch viel fahrbarer." Nachdem Dennis Busch den Start übernommen hatte, machte er eine Position auf den Rowe-Mercedes gut, verlor später aber wieder Zeit, weil er hinter einer Gruppe von Cup-BMW aufgehalten wurde.

Porsche 911 GT3 R beim Debüt auf Podium

Für die Mannschaft von Manthey Racing und Porsche war der dritte Platz vermutlich eine Überraschung. Denn der erste Renneinsatz des Porsche 911 GT3 R war als Testlauf gedacht, bei dem man vorwiegend mit Kundenreifen statt Vignettenreifen unterwegs war. Dass dabei ein Podiumserfolg heraussprang, nahm man gerne mit. "Wir hatten keine Erwartungen", sagte Porsche-Werksfahrer Fred Makowiecki. "Wenn du lange auf normalen Strecken getestet hast, dass ist die Nordschleife immer eine Überraschung. Wir haben einiges angepasst und gute Fortschritte seit gestern gemacht."

Als Viertes überquerte mit dem Wochenspiegel-Porsche ein weiteres Manthey-Auto die Ziellinie. Dahinter landete der Frikadelli-Porsche vor dem zweiten Rowe-SLS von Kenneth Heyer, Stef Dusseldorp und Lance-David Arnold. Bei Walkenhorst hielt der etwas schwächer besetzte BMW Z4 GT3 von Matias Henkola, Michele di Martino und Henry Walkenhorst die Fahnen hoch. Das Schwesterauto, das bereits einen Saisonsieg feierte, musste nach einem Unfall aufgeben. Die Positionen acht und neun gingen an die Cup-Porsche von Landgraf Motorsport und Harald Hennes, Thomas Gerling, Thomas Kappeler und Peter Scharmach. Der Glickenhaus-Renner von Thomas Mutsch, Jeff Westphal und Jethro Bovingdon komplettierte die Top-Ten.

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