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VLN-Saisonstart 2016

Eifel begrüßt VLN-Teams mit Schnee

VLN Nordschleife Schnee Nürburgring Foto: Bianca Leppert 80 Bilder

Die neue VLN-Saison startet am kommenden Wochenende wieder ohne Tempolimit. Falls das Wetter mitspielt – am Freitag lag noch Schnee am Nürburgring. Für Samstag sind höhere Temperaturen gemeldet.

01.04.2016 Bianca Leppert Powered by

Die Uhren ticken auf Sommerzeit, die Sonne zeigt sich immer öfter, der Frühling ist da: Höchste Zeit, um die Nordschleifen-Saison zu eröffnen. So zumindest die Theorie. Die Praxis sieht anders aus: Am Donnerstagabend schneite es in der Eifel, am Freitagvormittag drehte sich kein Rad. Am Samstag (2.4.) sollen die Ampeln in der VLN-Langstreckenmeisterschaft zum ersten Mal wieder auf grün schalten. Es werden Temperaturen um 16 Grad Celsius vorhergesagt.

Die Fahrer und Zuschauer dürfen sich in dieser Saison darauf freuen, die Breitensport-Serie wieder ohne Tempolimit zu genießen. Der DMSB hob diese Maßnahme, die nach einem Unfall bei dem ein Zuschauer ums Leben kam, verhängt wurde, in den neuesten Beschlüssen auf.

Dafür gibt es nun einige Neuerungen, die wir Ihnen hier im Überblick erklären:

Sicherheit: Rund 500 Meter neuer ebener Asphalt ohne Bodenwellen erwartet die Nordschleifen-Cracks zwischen Quiddelbacher Höhe und Flugplatz. Darüber hinaus wurden neue FIA-Zäune und Zuschauer-Rückhaltezäune angebracht – zum Beispiel an der Döttinger Höhe. Der Streckenabschnitt Schwedenkreuz ist nun für Zuschauer gesperrt.

Technik: In den Klassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro gilt nun eine Mindestfahrhöhe von 65 Millimetern, Louvres an den vorderen Kotflügeln sind Pflicht und die Motorleistung wurde nochmals um fünf Prozent verringert. Diese Modifizierungen sollen ein Abheben eines Autos, wie es bei dem tödlichen Unfall der Fall war, verhindern.

Code 60: Die Code-60-Regel wurde ebenfalls überarbeitet, um die Auffahrunfälle aus der vergangenen Saison zu minimieren. Bei doppelt gelb geschwenkter Flagge gilt nun Tempo 120. Sollten Personen auf der Fahrbahn gefährdet sein, gilt Code 60, der mithilfe der entsprechenden Flagge angezeigt wird. Dies war zuvor von der Fahrer-AG so gefordert worden.

Zahlreiche neue Autos am Start

Neben all der Theorie stehen natürlich die Autos selbst im Mittelpunkt. Und da gibt es einiges zu sehen. Für die Saison 2016 hat die Mehrheit der Hersteller neue Modelle auf den Markt gebracht. Insgesamt 30 Autos sind in der vorläufigen Starterliste in der GT3-Klasse genannt. Zum ersten Mal bei einem VLN-Rennen dabei: Der Lamborghini Huracan und der BMW M6 GT3. Der BMW wird eingesetzt von Walkenhorst Motorsport, Schubert Motorsport und BMW-Neuzugang Rowe Racing, die von Mercedes zu den Bayern wechselten. Den Lamborghini pilotiert Christopher Zöchling.

Black Falcon, Haribo, Zakspeed und HTP Motorsport (im Vorjahr noch Bentley) haben den neuen Mercedes AMG GT dabei, der bereits im vergangenen Jahr einzelne Gastspiele am Nürburgring hatte. Das gleiche gilt für den Porsche 911 GT3 R, der von Falken Motorsport, Frikadelli und Manthey eingesetzt wird. Der Audi R8 LMS ist dagegen schon ein alter Hase – schließlich debütierte er schon vor der Konkurrenz und hat bereits den 24h-Sieg 2015 in der Tasche. WRT, Phoenix, die Busch-Zwillinge und neuerdings Land-Motorsport sind mit den vier Ringen auf der Haube unterwegs. Daneben findet sich das Bentley Team Abt in der Nennliste, das unter der Führung von Christian Abt nun zwei Werksautos einsetzt.

Die SP-X-Klasse bietet ebenfalls wieder einige Exoten. So zum Beispiel der Lexus GT3, die Glickenhaus-Renner, den Ford GT und zwei brandneue Porsche Cayman GT4. Der hat nun auch eine eigene Cup-Klasse (Cup 3) mit elf Startern beim ersten VLN-Lauf.

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