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VLN-Vorschau, 3. Lauf 2016

Generalprobe für das 24h-Rennen

VLN - Nürburgring Nordschleife - Startnummer #1 - Renault Clio Cup - SP3 Foto: Stefan Baldauf 278 Bilder

Der dritte VLN-Lauf wird zum letzten Kräftemessen vor dem Saisonhighlight: dem 24h-Rennen Nürburgring. In der SP9-Klasse sind 19 Autos am Start. Frikadelli Racing hat die Nennung zurückgezogen.

13.05.2016 Bianca Leppert Powered by

Der Countdown zum 24h-Rennen am Nürburgring (28./29. Mai) läuft. Nur zwei Wochen nach dem dritten VLN-Lauf steht für die Teams der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Deshalb ist die Starterzahl in der Spitzenklasse für GT3-Autos, der SP9, im Vergleich zu den vorherigen Rennen auch gesunken. Die Zeitspanne für Reparaturen ist vielen Teams zu knapp.

Immerhin 19 Autos stehen trotzdem in der Startaufstellung. Teilweise auch deshalb, weil Terminüberschneidungen mit anderen Serien, in denen die Mannschaften engagiert sind, keine andere Möglichkeit ließen.

Frikadelli zieht 911-Nennung zurück

Ein Stammgast wird allerdings fehlen. Der Rückzug von Frikadelli-Racing ist besonders brisant. Teamchef Klaus Abbelen hat den rot-weißen Porsche 911 GT3 R nach der Veröffentlichung der neuen BOP-Einstufung am Montag (95.5.2016) vorerst von allen Nordschleifen-Aktivitäten zurückgezogen.

Die Begründung von Abbelen: "Der Höchstgeschwindigkeitsüberschuss und Rundenzeitenvorteil der anderen Marken ist so deutlich, dass es für uns keinen Sinn mehr macht, mit unserem GT3 R weiter anzutreten." Schon im Vorfeld machte Porsche viel Politik in Sachen BOP, beklagte mehrmals die Einstufung des Heckmotor-Renners. Manthey Racing hat hingegen gleich drei Elfer am Start und lässt sich von der Frikadelli-Entscheidung nicht beeinflussen.

Audi und BMW unter den Favoriten

Neben den Porsche-Teams finden sich noch zahlreiche weitere stark besetzte GT3-Renner in der Starterliste. Bei Phoenix hat man zwei heiße Eisen im Feuer. Den Werks-Audi-R8 steuern Christopher Mies, René Rast und Markus Winkelhock. Konkurrenz aus der eigenen Box bekommen sie von Nicki Mayr-Melnhof und Edoardo Mortara. Auch Land-Motorsport bereitet sich weiter auf den Langstreckenklassiker vor und gilt als einer der Sieg-Anwärter für das dritte VLN-Rennen.

Im BMW-Lager sind die beiden Schubert-Autos zu den Favoriten zu zählen. Jörg Müller, Jesse Krohn und Marco Wittmann teilen sich einen M6 GT3, den anderen pilotieren Lucas Luhr, Martin Tomczyk und Jesse Krohn. Ebenfalls ein schnelles Quartett: Der Zakspeed-AMG GT3 mit Luca Ludwig, Sebastian Asch, Kenneth Heyer und Neuzugang Daniel Keilwitz. Bei HTP Motorsport ist der Silberpfeil mit Renger van der Zande, Stefan Mücke und Christian Vietoris besetzt.

Neben dem Mercedes hat Zakspeed übrigens auch noch einen Nissan GT-R im Rennen. Die bunte Mischung komplettieren der Bentley Continental GT vom Bentley Team ABT und der Lexus RC-F GT3 von Farnbacher Racing, der in der SP-X-Klasse genannt ist.

In unserer Galerie haben wir alle Teilnehmer nach Startnummer sortiert im VLN-Starter-Katalog.

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