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Volkswagen

Neuer Anlauf

Foto: Volkswagen 18 Bilder

Nach fünf vergeblichen Anläufen soll den Wolfsburgern 2008 endlich der ersehnte Dakar-Erfolg gelingen. Die Vorzeichen dafür stehen so gut wie nie zuvor.

03.01.2008

VW ist hungrig. Zu lange haben die blauen Touareg nur die Rücklichter der Pajero-Flotte gesehen. Dieses Jahr soll es endlich soweit sein. 2008 soll die Siegesserie von Mitsubishi durchbrochen werden. Von der Ausgangslage scheinen die Wolfsburger gut gerüstet. Der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz konnte in der abgelaufenen Saison den Marathon-Weltcup gewinnen. Und der neue Race Touareg 2 scheint deutlich näher an der japanischen Konkurrenz zu sein als noch im Vorjahr.

Ziel: Erster Diesel-Sieg

Aber gute Chancen räumte sich das Team um VW-Motorsportchef Kris Nissen schon früher ein. Aber spätestens wenn es bei der Dakar zum ersten Mal richtig in die Wüste ging, kränkelten die Wolfsburger Wüstenschiffe. Das Ziel bleibt allerdings das gleiche wie im vergangenen Jahr: "Wir wollen der erste Automobil-Hersteller sein, der dieses lange und harte Rennen mit einem Diesel-Fahrzeug gewinnt. Dafür muss jeder im Team einen perfekten Job machen - und das über zwei Wochen", so Nissen über das Erfolgsrezept.

Am Steuer der fünf 280 PS starken Selbstzünder sitzen alte Bekannte aus verschiedenen Rennserien. An der Spitze des Werksteams steht Carlos Sainz, der nach seinen Erfolgen in der Rallye WM nun auch über die Langstrecke zu den besten seiner Zunft gehört. Auch der Südafrikaner Giniel de Villiers gehört mittlerweile zu den erfahrenen Dakar-Piloten. "Ginny" wurde 2006 Zweiter und lieferte damit das bisher beste Ergebnis für VW ab.

Buntes Touareg-Quintett

Auch der Portugiese Carlos Sousa setzt auf Erfahrung. Der Lokalmatador, der für das Kundenteam Lagos antritt, will von Beginn an Tempo machen. An Sousas Seite fährt Andreas Schulz, der als Copilot von Jutta Kleinschmidt (2001) und Hiroshi Masuoka (2003) schon zweimal den Wüstenklassiker gewinnen konnte.

Offroad-Spezialist Mark Miller gehört bereits seit 2005 zum VW-Werksteam und geht auch 2008 an den Start. Kris Nissen bezeichnet den US Amerikaner als Multitalent und Teamplayer. Genau wie Miller versucht auch Dieter Depping 2008 aus dem zweiten Glied ins Rampenlicht zu fahren. Der dreifache deutsche Rallyemeister aus Wedemark fuhr bereits im vergangenen Jahr für Volkswagen, damals allerdings noch im Servicetruck. Das Fahrzeug hat gewechselt, der Beifahrer blieb: An der Seite von Depping ist Timo Gottschalk für die Navigation auf den 5,736 Prüfungskilometern zuständig.

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