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Vorschau 2. Saisonlauf der VLN

Hauen und Stechen vor dem 24h-Rennen

VLN 2015 - Start - 1. Rennen Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 165 Bilder

Der zweite VLN-Lauf ist die Generalprobe für das 24h-Rennen Nürburgring im Mai. Das Starterfeld ist mit DTM-Stars, GT-Profis und Sportwagen-Assen eine Kostprobe für das Saisonhighlight.

23.04.2015 Bianca Leppert Powered by

Noch vor ein paar Wochen zogen dunkle Wolken über die Nordschleife. Die entscheidende Frage lautete: Wie sieht die Zukunft der VLN auf dem Nürburgring aus? Wird die VLN weiter mit GT3-Autos auf der legendären Rennstrecke fahren? Vier Wochen nach dem Unfall eines Nissan GT-R Nismo GT3 bei dem ein Zuschauer tödlich verletzt wurde, findet der zweite VLN-Lauf wie geplant mit GT3-Autos statt - allerdings unter veränderten Vorzeichen.

Tempolimits auf Nordschleife haben sich bewährt

Die Tempolimits am Flugplatz (200 km/h) und auf der Döttinger Höhe (250 km/h) haben sich in der Praxis beim 24h-Qualirennen bewährt. Es gibt aber für das kommende Wochenende Modifikationen: Die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse von 30 km/h wurde auf 50 km/h angehoben, das Tempolimit auf der Döttinger Höhe noch um eine Streckenpassage erweitert. Viele GT3-Teams nutzen für die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit ähnlich wie beim Einfahren in die Box ein auf ein bestimmtes Tempo programmierten Pit-Speed-Limiter.

Während die Kritik an den Sicherheitsmaßnahmen und vor allem am Tempolimit zunächst groß war, ließen sich viele davon beschwichtigen, dass die Rundenzeiten nur um fünf Sekunden langsamer ausfielen. Für die Fans ändert sich bis auf die ausgewählten gesperrten Zuschauerbereiche somit nichts.

Und auch die Teams können mit den neuen Regeln offenbar gut leben. Das zeigt die Starterliste mit über 190 Fahrzeugen, davon 24 GT3-Autos. Weil das 24h-Rennen am 16./17. Mai vor der Tür steht, will sich jeder bei Rennbedingungen optimal auf das Saisonhighlight vorbereiten. So geben sich zum Beispiel die Audi-LMP1-Piloten Marcel Fässler und René Rast die Ehre am Nürburgring. Aus der DTM greifen Nico Müller, Maxime Martin und Augusto Farfus ins Lenkrad.

Bentley Werksteam erst zum 24h-Rennen

Sie bekommen allerdings Konkurrenz von den zahlreichen Ring-Spezialisten. Zu den Sieganwärtern zählt wie schon beim 24h-Qualirennen der Haribo-Mercedes von Norbert Siedler, Marco Holzer und Uwe Alzen. Daneben schickt Rowe Racing wieder zwei SLS mit Profi-Besetzung ins Rennen und auch Black Falcon will ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Sowohl Phoenix Racing als auch WRT kommen mit zwei Audi R8 LMS ultra. Die Fahrerbesetzungen sind auf jedem der vier Renner extrem stark und ausgeglichen einzuschätzen. Gleiches gilt für BMW, die zwei Autos vom Team Marc VDS an den Start bringen. Schubert Motorsport ist mit dem ADAC GT Masters Heimrennen in Oschersleben beschäftigt.

Daneben zählen Aston Martin, Porsche und Bentley zum Favoritenkreis. Aston Martin hat den bewährten Vantage GT3 in Bilstein-Lackierung im Einsatz und daneben ein GT3-Renner für Mathias Lauda, Richie Stanaway und Jonathan Adam. Bei Porsche versuchen die Lokalmatadoren Frikadelli Racing den Ton anzugeben. Ebenfalls mit einem Zuffenhausener ist die Mannschaft von Falken Motorsports unterwegs.

Bei Bentley ist vom Werksteam M-Sport noch immer nichts zu sehen. Die Engländer werden erst zum 24h-Rennen wieder in der Eifel auftauchen. Bis dahin muss HTP-Motorsport die Entwicklungsarbeit übernehmen. Zuletzt kämpfte man aber mit den Problemen wegen der Überschreitung der Lärmgrenzen.

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