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Vorschau 24 Stunden Le Mans

Wer, außer Audi?

Foto: Sabine Hofmann

Bei der 72. Auflage des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt (12. bis 13.6.) ist Audi wieder einmal der klare Favorit. Vier Autos mit den vier Ringen auf der Nase sollen den vierten Le Mans-Sieg nach Ingolstadt holen.

08.06.2004

Eigentlich ist 2004 in Le Mans in der Top-Kategorie der großen Prototypen kein einziges Werks-Auto am Start. Tatsächlich streitet man aber bei Audi nicht ab, dass die vier offenen R8 durchaus Unterstützung von Audi Sport genießen. Die Finanzierung eines Autos übernimmt Audi Nordamerika, ein zweites bezahlt Audi Japan und hinter den zwei Rennern des Veloqx-Teams steht der britische Importeur.

Anders als bei den Werks-Einsätzen von 1999 bis 2002 werden die vier Kunden-Renner in diesem Jahr ohne gemeinsame Taktik aufeinander los gehen. Unter den zwölf Fahrern, darunter mit Frank Biela, Pierre Kaffer und Marco Werner auch drei Deutsche, haben acht bereits das wichtigste Langstrecken-Rennen gewonnen. 16 Le-Mans-Erfolge werfen JJ Lehto, Emanuele Pirro, Frank Biela, Guy Smith, Allan McNish, Johnny Herbert, Rinaldo Capello und Tom Kristensen in die Waagschale. Letztgenannter siegte die letzten vier Jahre in Folge und könnte mit seinem insgesamt sechsten Erfolg an der Sarthe mit dem ewig besten Jackie Ickx in der Ruhmeshalle gleich ziehen.

Die einzige Chance der Gegner

Das große Hauen und Stechen der Audi ist die einzige Hoffnung der Konkurrenz, die unter normalen Bedingungen weder das Tempo der Ringkämpfer mitgehen kann, noch deren Zuverlässigkeit besitzt. Sollten die Judd-Motoren halten, sind am ehesten die holländische Dome-Renner des Teams von Jan Lammers für eine Überraschung gut. Hoffnungen macht sich auf die Equipe von Haudegen Henri Pescarolo, die von den schwachbrüstigen Peugeot-Turboaggregaten nun ebenfalls auf die Saugmotor-Power von Judd setzt.

Ein bisschen Tempo in den Kurven werden alle 20 Prototypen der LMP1-Kategorie verlieren. Die Heckflügel sind gegenüber dem Vorjahr um 16 Zentimeter schmaler geworden. Ob die Rundenzeiten nennenswert steigen werden, muss sich erst zeigen. Die Autos dürften auf den Geraden schneller sein als im Vorjahr.

Ferrari gegen Chevrolet

Unter den 50 eingeschriebenen Teams ist besonders die Klasse der LM GTS-Renner interessant. Der exotische Pagani Zonta ist zwar schon in der Woche vor dem Rennen zurückgezogen worden, aber das Duell der zwei Werks-Corvette von Chevrolet gegen fünf Ferrari verspricht große Spannung. Die Corvetten sind dank des Wechsels von Goodyear- auf Michelin-Reifen schneller geworden. Gespannt schauen die Fans auf das Prodrive-Ferrari-Team, wo sich Ex-Rallye-Weltmeister Colin McRae einen Kindertraum erfüllt und mit einem 550 Maranello an den Start geht.

In der Kategorie der seriennahen GT-Autos haben auch deutsche Fahrer Siegchancen: Timo Bernhard, Marc Lieb, Mike Rockenfeller, Jörg Bergmeister und Sascha Maassen starten allesamt auf Porsche 911 GT3-Modellen.

>>> Veranstalter-Website

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