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Vorschau 4. VLN-Lauf 2016

Corvette nimmt die Nordschleife in Angriff

VLN  - 3. Lauf - Nürburgring-Nordschleife - 14. Mai 2016 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 69 Bilder

Langeweile nach dem 24h-Rennen? Davon kann nicht die Rede sein. Beim vierten VLN-Lauf bekommt die GT3-Fraktion Zuwachs: Callaway bringt die Corvette C7 GT-R an den Start. Die viel diskutierte BOP wurde inzwischen angepasst.

24.06.2016 Bianca Leppert Powered by

Vier Wochen liegt das Saisonhighlight 24h-Rennen zurück, sechs Wochen das letzte VLN-Rennen. Nun ist es an der Zeit, die Nordschleife wieder zum Leben zu erwecken. Und das mit einem ganz besonderen Schmankerl: Zum ersten Mal nimmt die Corvette C7 GT-R von Callaway die 24,358 Kilometer lange Eifelbahn unter die Räder.

Corvette beim 24h-Rennen 2017 dabei?

Am Steuer der Ami-Flunder sitzen Patrick Assenheimer, Boris Said und Corvette-Experte Daniel Keilwitz. Der war zuletzt im Mercedes AMG GT von Zakspeed beim 24h-Rennen unterwegs, weiß also ganz genau, wo es langgeht. Auch Assenheimer kennt sich in der Eifel bestens aus. Seit 2011 ist er mit einem Mercedes-Benz C230 in der Klasse V4 immer wieder am Start.

„Wir wollen zeigen, was die Corvette auf der Nordschleife zu leisten im Stande ist“, sagt Assenheimer. „Ursprünglich sollten es sogar zwei Corvette sein. Aber einer unserer Fahrer hat noch keine Permit, weshalb wir auf den Start des zweiten Autos leider verzichten müssen.“

Nachdem sich bereits fast alle GT3-Hersteller auf der Nordschleife tummeln, zieht mit Corvette nun eines der letzten Fabrikate nach. Man munkelt, das Team um Giovanni Ciccone und Ernst Wöhr wolle sich für einen möglichen Einsatz beim 24h-Rennen 2017 vorbereiten.

Die Konkurrenz hat allerdings einen großen Erfahrungsvorsprung. Dazu gehören die Stammgäste von Frikadelli Racing (Porsche 911 GT3 R), Falken Motorsport (Porsche911 GT3 R), Phoenix Racing (Audi R8 LMS) oder Walkenhorst (BMW M6 GT3). Aber auch Teams, die sich neuerdings wieder in der VLN engagieren, hoffen auf den Sieg. Darunter sind Zakspeed (Mercedes AMG GT) oder Land Motorsport (Audi R8 LMS). Bei Black Falcon ist auch der frisch gebackene 24h-Sieger Manuel Metzger wieder am Start (Mercedes AMG GT).

Lexus entwickelt weiter am RC-F GT3

Daneben setzt Lexus die Entwicklung des RC-F GT3 mit Farnbacher Racing weiter fort. Jürgen Alzen sorgt mit dem Ford GT wieder für ein Highlight für die Fans.

Unterdessen wurde auch die nach dem 24h-Rennen viel diskutierte Balance of Performance angepasst. Während Mercedes und BMW 10 Kilogramm einladen müssen, dürfen Audi und Lamborghini 10 Kilogramm ausladen. Porsche darf mi dem 911 GT3 R sogar um 10 Kilo leichter fahren und bekam einen halben Millimeter mehr bei den Restriktoren zugestanden. Dafür allerdings 10 Liter weniger Tankvolumen. Auch der Nissan GT-R erhielt einen größeren Durchmesser bei den Restriktoren.

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