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Vorschau Rallye Dakar

Schön und schwer

Foto: Mitsubishi

Der Tross von knapp 700 Fahrzeugen und fast 1.000 Menschen macht sich am 31. Dezember auf den Weg von Barcelona nach Dakar (31.12. bis 16.1.). Sie erwartet eine kürzere Route als 2004, aber ein schweres und landschaftlich atemberaubendes Terrain.

21.12.2004

>>> Dakar-Strecke 2005
>>> Zum Dakar-Gewinnspiel

Die 27. Ausgabe der berühmtesten Wüsten-Rallye wird eine Veranstaltung der Superlative. 695 Fahrzeuge von zwei bis sechs Rädern starten am 1. Januar in Barcelona und machen sich auf die 9.000 Kilometer lange Strecke nach Dakar. 165 Rallye-Autos versuchen, am 16. Januar die Hauptstadt des Senegal zu erreichen.

Wegen der instabilen politischen Lage in Algerien und Terrorgerüchten in Burkina Faso waren die Veranstalter mit der Routenplanung eingeschränkt. Die am 17. November erstmals veröffentlichte Streckenführung durchquert ausschließlich westafrikanische Länder. Von Spanien aus zieht der Tross durch Marokko, West-Sahara, Mauretanien, Mali und durch den Senegal. Auch für Mauretanien gaben amerikanische Geheimdienste Terrorwarnungen heraus, doch lassen sich dadurch weder US-Star Robbie Gordon, noch die anderen Teilnehmer abschrecken.

Jutta Kleinschmidt: "Der schönste Teil der Sahara"

Mit 9.000 Kilometern hat das Organisationsteam des Veranstalters ASO eine relativ kurze Strecke gewählt. Doch der erste Eindruck täuscht. Die Rallye Dakar wird dadurch keineswegs einfacher. Vor allem die im Vorjahr stark bemängelten, langen Überführungsetappen sind drastisch eingekürzt worden. Die 15 Wertungsprüfungen haben eine Gesamtlänge von rund 5.400 Kilometern.

Das Herzstück der Rallye sind die Prüfungen in Mauretanien (5. bis 12.1.). Dort warten große Dünenfelder und navigationstechnisch schwierige Etappen die Teilnehmer. "Das wird eine schwere Rallye, und das gefällt mir, weil sich da eher die Spreu vom Weizen trennt", sagt VW-Fahrerin Jutta Kleinschmidt. "Außerdem führt die Rallye in diesem Jahr durch die landschaftlich schönsten Teile der Sahara."

Stépahne Peterhansel: "Zuverlässigkeit entscheidet"

Mitsubishi-Star Stéphane Peterhansel sieht Vorteile für sein Mitubishi-Team: "Die zwei Marathon-Etappen werden besonders hart. Dort wird die Zuverlässigkeit entscheidend sein. Und wir haben ein zuverlässiges Auto. Mitsubishi setzt fünf Werkswagen ein, um den fünften Dakar-Sieg in Folge und den zehnten insgesamt für die japanische Marke zu sichern. Ein Auto fährt die Deutsche Andrea Mayer. Als Beifahrer bei Hiroshi Masuoka will Andreas Schulz seinen dritten Dakar-Erfolg holen.

Gegen Favorit Mitsubishi tritt Nissan mit drei Werkswagen und den Rallye-Superstars Colin McRae und Ari Vatanen an. Dass die Nissan schnell sind, bewiesen sie bei Probeauftritten in Dubai und an der Algarve. Die Fahrer hoffen, dass die Pickups 2005 endlich auch zuverlässig sind. VW hat vier Touareg gemeldet. Die 2,5 Liter-Turbodiesel dürften für den Sieg nur im Ausnahmefall in Frage kommen. Es fehlt an Leistung.

Zu den weiteren Top-Teams zählt der Franzose Jean-Lois Schlesser, der zwei heckgetriebene Buggys mit Ford-Motoren einsetzt. Schlesser selbst steuert einen Buggy mit 5,4 Liter Ford-V8. Mit 300 PS und einem Gewicht von 1.400 Kilogramm will er den Werksteams den Schneid abkaufen. Die Mitsubishi Pajero haben 1.825 Kilogramm zu tragen und leisten nur 270 PS. Im Auge müssen die Favoriten auch das X-Raid-Team des ehemaligen Mitsubishi-Sportchefs Sven Quandt behalten, das zwei BMW X5 Turbodiesel an den Start bringt. Zu den deutschen Teilnehmern zählt auch die frühere DTM-Fahrerin Ellen Lohr, die sich im Buggy des deutschen 2drive-Adventure-Teams eingemietet hat.


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