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WEC 6h Austin 2016

Porsche-Trio macht Hattrick perfekt

Porsche - WEC - Austin - 2016 Foto: Porsche

Das Porsche-Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber hat im texanischen Austin den dritten WEC-Erfolg in Serie gefeiert. Wie schon 2 Wochen zuvor in Mexiko schafften es am Ende alle 3 Werksteams auf das LMP1-Podium.

18.09.2016 Tobias Grüner Powered by

In der ersten Rennhälfte des sechsten von neun WM-Läufen auf dem Circuit of the Americas hatte zunächst noch alles nach einem Audi-Erfolg ausgesehen. Nach dominanten Leistungen im Training hatten die Ingolstädter im Rennen mehr als 45 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz herausgefahren. Doch dann begannen die Probleme.

Audi verpasst Austin-Sieg

Bis zur fünften Rennstunde rechneten sich die Piloten des R18 mit der Startnummer 7 Chancen auf den Sieg aus. Benoît Tréluyer lag mit nur 19 Sekunden Rückstand an zweiter Stelle, als ein überrundeter GT-Pilot den Audi ins Kiesbett drehte. 6 Runden vergingen, um die Box zu erreichen und die Schäden reparieren zu lassen, am Ende blieb Marcel Fässler, André Lotterer und Benoit Tréluyer nur Platz 6.

Das Auto mit der Startnummer 8 von Lucas Di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis wurde in Runde 99 von einem elektrischen Problem gestoppt und büßte 50 Sekunden ein. Später ging weitere Zeit verloren, als der R18 wegen einer defekten Getränkezufuhr früher als geplant zum Boxenservice abbiegen musste. Eine offene Tür führte zu einem weiteren unplanmäßigen Besuch bei den Mechanikern. So wurde es am Ende nur Rang 2.

Porsche nutzt Audi-Probleme aus

Beim Porsche mit der Startnummer 1 lief dagegen alles reibungslos. Im Gegensatz zu den bayerischen Rivalen konnten Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber auch noch eine Gelbphase zum Boxenstopp mit wenig Zeitverlust ausnutzen. Das gab am Ende den Ausschlag für den Sieg vor dem Audi. Trotz schlechterer Pace betrug der Vorsprung im Ziel 23,641 Sekunden. Es war bereits der dritte Sieg in Folge für die auf Rang 3 gestarteten Weltmeister.

Auch Toyota brachte wieder ein Auto auf das Podium. Während sich der TS050 von Anthony Davidson, Sébastien Buemi and Kazuki Nakajima mit vielen kleinen Problemen schnell aus dem Kampf um die vorderen Positionen verabschiedete, hielt sich der Renner mit der Startnummer 6 von Stéphane Sarrazin, Mike Conway und Kamui Kobayashi über die ganze Renndistanz in der Spitzengruppe auf. Im Ziel fehlten nur 2,4 Sekunden auf den zweitplatzierten Audi.

WM-Spitzenreiter nur auf Rang 4

Die Le-Mans-Sieger Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb im zweiten Porsche erlebten in den USA ein durchwachsenes Rennen von Startplatz 5 aus. Sie kamen nach 6 Stunden als Vierte ins Ziel, konnten ihre Tabellenführung in der Fahrer-Weltmeisterschaft aber verteidigen. 37,5 Punkte beträgt nun der Vorsprung auf das Audi-Trio Di Grassi, Duval und Jarvis. In der Herstellerwertung führt Porsche mit 238 Punkten vor Audi (185) und Toyota (137).

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