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WEC Silverstone 2016

Sieger Audi disqualifiziert

WEC - Silverstone 2016 - Audi R18 Foto: xpb 31 Bilder

Audi wurde der Sieg beim WEC-Auftakt in Silverstone nachträglich wegen einer zu dünnen Bodenplatte aberkannt. Porsche erbte durch die Entscheidung am Grünen Tisch den ersten Platz. Audi hat bereits angekündigt, gegen den Wertungsausschluss in Berufung zu gehen.

18.04.2016 Uli Baumann Powered by

Das erste WEC-Rennen der Saison in Silverstone hatte ein Nachspiel: Bei der technische Kontrolle wurde am Audi R18 des Siegertrios Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer eine zu dünne Bodenplatte festgestellt. Das Team aus Ingolstadt wurde daraufhin nachträglich disqualifiziert. Die Bodenplatte muss inklusive der Skid-Pads eine Dicke von 20 Millimetern aufweisen, das war am Audi mit der Startnummer 7 offensichtlich nicht mehr der Fall.

Audi legt Protest ein

Der Sieg des WEC-Auftakts in Silverstone fiel so an das Porsche-Team mit der Starnummer 2. Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb hatten das Rennen in England eigentlich auf der zweiten Position beendet. Die eigentlich drittplatzierten Toyota-Piloten Kamui Kobayashi, Stephane Sarrazin und Mike Conway rückten auf Rang zwei vor. Neuer Dritter wurde das Rebellion Team mit der Startnummer 13 mit den Fahrer Tuscher, Kraihamer und Imperatori.

Das Audi Sport Team Joest ist gegen den Wertungsausschluss der Sieger allerdings in Berufung gegangen. Das Ergebnis des Saisonauftakts der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft in Silverstone ist somit noch vorläufig.

Audi, Porsche und Toyota mit Problemen

Schon vor der unerwarteten Wende in der Nachspielzeit hatte das Rennen jede Menge Drama geboten. Alle 3 LMP1-Herstseller - Audi, Porsche und Toyota - mussten beim Auftaktrennen Rückschläge hinnehmen. Besonders dramatisch traf es Porsche: Nach rund 2 Stunden schied der 919 Hybrid des Weltmeister-Trios Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber durch einen Unfall aus. Hartley war beim Überrunden mit einem GT-Rennwagen kollidiert. Beide Fahrer überstanden den spektakulären Unfall unverletzt.

Auch Audi kam nicht ohne Drama über die Runden. Das Auto von Lucas di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis musste nach einem guten Start in Runde 70 aufgeben. Eine Fehlfunktion am Hybridsystem bedeutete das vorzeitige Aus. Toyota verlor ebenfalls eines seiner Autos vorzeitig. Ein Reifenplatzer am TS050 mit der Startnummer 5 warf Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima am Ende bis auf Rang 17 zurück.

In einem spannenden Kampf auf der Strecke kam es in der Schlussphase zum Duell zwischen dem Audi mit der Startnummer 7 und dem Porsche mit der Nummer 2. Ein Plattfuß am rechten Vorderreifen des Porsches von Neel Jani sorgte in der 162. Runde schließlich für die Vorentscheidung zu Gunsten von Audi. Der R18 war am Ende mit 46 Sekunden Vorsprung über die Linie gegangen. Doch dann begann das erwähnte Drama bei den FIA-Kontrolleuren.

In der Galerie zeigen wir Ihnen einige Bilder vom ersten Rennen der WEC-Saison 2016.

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